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Schalke steht kurz vor Robin Gosens, während die Verfolgung von Ndiaye zu Ende geht

·Von Paul Lindisfarne
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Schalke haben laut WAZ ihre Bemühungen um den Leihspieler Moussa Ndiaye nach dem Aufstieg in die Bundesliga aufgegeben, während der Klub stattdessen einen Deal priorisiert, um Robin Gosens in die Veltins-Arena zu holen.

Die Königsblauen hatten hart daran gearbeitet, eine Lösung zu finden, um Ndiaye über seine Leihe hinaus zu halten, wobei die Verhandlungen mit dem Mutterverein RSC Anderlecht schwierig waren, bevor die belgische Seite unerwartet eine neue Leihe mit einer Kaufoption anbot. Der 24-Jährige hatte auch seinen eigenen Wunsch klar gemacht, in Gelsenkirchen zu bleiben.

Der Verein hat jedoch nun beschlossen, keinen permanenten Vertrag für den senegalesischen Mittelfeldspieler zu verfolgen, wobei der entscheidende Faktor die bevorstehende Ankunft von Gosens, 32, von Fiorentina zu seinem Jugendverein ist.

Laut der WAZ, wird der 24-fache Nationalspieler Deutschlands am Donnerstag seine medizinische Untersuchung absolvieren, bevor er sich dem Kader für ein Trainingslager in Österreich an diesem Wochenende anschließt.

Der Linksverteidiger kommt zunächst auf Leihbasis mit einer Kaufverpflichtung, die nur gilt, wenn Schalke ihren Bundesliga-Status behält und Gosens in einer festgelegten Anzahl von Spielen zum Einsatz kommt. Die endgültige Ablösesumme wird auf etwas über 1 Million Euro geschätzt, was erheblich niedriger ist als zunächst spekuliert, ohne dass eine separate Leihgebühr in den Deal einbezogen ist.

Gespräche zwischen den beiden Parteien sollen seit etwa zwei Monaten im Gange sein, wobei Cheftrainer Miron Muslic eine Schlüsselrolle dabei spielt, den Linksfuß zu überzeugen, den Wechsel zu vollziehen.

Gosens, der in der Nähe von Gelsenkirchen aufgewachsen ist und schon lange von seiner Zuneigung zum Verein spricht, wird voraussichtlich einer der bestbezahlten Spieler von Schalke, während er sich auf eine Rückkehr in die Bundesliga vorbereitet, nachdem er 2019 kurz davor war, zu den Königsblauen zu wechseln, bevor Atalanta den Wechsel blockierte.

Der 32-Jährige war bei Fiorentina in Ungnade gefallen, obwohl er noch zwei Jahre auf seinem Vertrag hatte, und wurde aus dem Kader des italienischen Vereins für die Vorbereitung auf die Saison gestrichen. Er wird einen erheblichen Teil seines Gehalts einbüßen, um den Wechsel abzuschließen, wobei seine berichteten Nettogewinne in Florenz auf weit über 1 Million Euro pro Jahr geschätzt werden.

Ndiaye hingegen wird vom Trainerteam von Schalke hoch geschätzt, und eine Rückkehr nach Gelsenkirchen zu einem späteren Zeitpunkt kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, sollte sich die Situation ändern.