Kane, 32, hat einen Vertrag bis 2027 und entschied sich, seine Ausstiegsklausel in diesem Sommer nicht zu aktivieren. Rummenigge sagte t-online dass die Entscheidung vom Verein als klares Signal des Engagements interpretiert wurde.
"Es ist bekannt, dass er eine Ausstiegsklausel hatte. Er hat sie nicht gezogen und hat damit signalisiert, dass er definitiv in München bleiben wird. Jetzt, nach der Saison, werden die verantwortlichen Führungskräfte Gespräche mit ihm führen. Mit dem klaren Ziel, seinen Vertrag zu verlängern."
Kane hat in dieser Saison 53 Tore in allen Wettbewerben erzielt -- eine der produktivsten individuellen Kampagnen in der Geschichte von Bayern -- und Rummenigge äußerte keine Zweifel an dem Wunsch des Vereins, ihn über 2027 hinaus zu halten.
Zu Olise zog Rummenigge den Präzedenzfall von Franck Ribéry heran, den der Verein trotz eines Rekordangebots von Chelsea im Jahr 2009 nicht verkaufen wollte, um die Position des Vereins zu erklären.
"An diesem Punkt haben wir eine grundlegende Entscheidung getroffen: dass wir in Zukunft keinen Spieler mehr verkaufen würden, den wir sportlich vermissen würden. Dieses ungeschriebene Gesetz gilt bis heute. Für einen Spieler wie Olise gibt es keinen Preis, der uns zum Zögern bringen würde."
Rummenigge sprach auch über die breitere Transferphilosophie des Vereins für den nächsten Sommer und erkannte an, dass ohne größere Verkäufe die Investitionen im großen Stil begrenzt sein werden -- während Raum für einen Top-Transfer bleibt, wenn der richtige Spieler verfügbar ist.
"Ein teurer Transfer muss einen Unterschied machen. Ein Harry Kane ist so ein Spieler, ein Arjen Robben, ein Franck Ribéry waren es. Wenn man Geld ausgibt, müssen diese Spieler auch den Unterschied auf dem Platz ausmachen. Es gab auch Spieler dazwischen, die nicht so gut passten -- aber wir werden natürlich immer wieder Superstars nach Bayern München holen."
