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Rudi Garcia beklagt fehlende Effizienz nach dem Unentschieden Belgiens gegen den Iran

·Von Junior Yekini
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Belgiens Cheftrainer Rudi Garcia kritisierte die deutliche mangelnde Angriffseffizienz seiner Mannschaft nach einem unerwarteten 0:0-Unentschieden gegen den Iran.

Die europĂ€ische Mannschaft hatte Schwierigkeiten, ihre disziplinierten Gegner zu ĂŒberwinden, obwohl sie wĂ€hrend des wettbewerbsintensiven WM-Spiels die GesamtbesitzverhĂ€ltnisse dominierte.

Das Spiel endete in tiefer Frustration fĂŒr die Turnierfavoriten, die auch einen erheblichen Teil des Spiels mit zehn Mann bestreiten mussten, nachdem Nathan Ngoy vom Platz gestellt wurde.

Der erfahrene StĂŒrmer Romelu Lukaku Ă€ußerte seine tiefe VerĂ€rgerung ĂŒber die UnfĂ€higkeit der Mannschaft, ihre zahlreichen klaren Chancen in Tore umzuwandeln.

"Wir mĂŒssen analysieren, was schiefgelaufen ist, denn wir haben so viele Chancen kreiert, ohne zu treffen, und das ist frustrierend," bedauerte Lukaku. "Wir spielen in entscheidenden Momenten zu emotional."

Der iranische Cheftrainer Amir Ghalehnoy lobte den enormen Charakter, den seine Spieler nach dem Erreichen eines wohlverdienten Ergebnisses gegen eine erstklassige Mannschaft gezeigt haben.

"Ich denke, es war ein sehr aufregendes Spiel," sagte Amir Ghalehnoy. "Beide Teams hÀtten gewinnen sollen; beide hÀtten die drei Punkte holen können."

"Ich möchte jedem einzelnen Spieler, insbesondere Ali Beiranvand, meinen aufrichtigen Dank aussprechen," fĂŒgte der Trainer hinzu.

Garcia gab zu, dass sein Team wÀhrend ihrer Eröffnungsspiele des globalen Schauwettbewerbs in Nordamerika untypisch zögerlich wirkte.

"Uns fehlte die Effizienz vorne," reflektierte Garcia. "Ich erwartete dieses Spiel, mit fast 70 Prozent Ballbesitz, vielen Flanken und zahlreichen SchĂŒssen."

"Wir haben das Tor getroffen, aber wir haben den Torwart nicht genug geprĂŒft," fuhr der Trainer fort.

"Mit 10 Mann zu spielen, half auch nicht."

"Wir hatten schon Spiele wie dieses und haben normalerweise mindestens drei Tore erzielt," schloss Garcia.

"Das gehört zu einem langsamen Start in eine Weltmeisterschaft. Manchmal wirkten wir ein wenig zögerlich. Wir wissen genau, welches Ergebnis wir gegen Neuseeland benötigen."

Belgien muss schnell seine Angriffsprobleme beheben, wenn sie tief in die K.o.-Runden des Wettbewerbs vordringen wollen.

Das Trainerteam steht vor der schwierigen Aufgabe, das Vertrauen vor ihrem letzten Gruppenspiel wiederherzustellen.