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Richarlison enthüllt seinen PSG-Traum und das Neymar-Tattoo, das alles sagt

·Von Paul Lindisfarne
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Richarlison hat Einblicke in mehrere gescheiterte Versuche gegeben, zu Paris Saint-Germain zu wechseln, und enthüllt, dass seine Bewunderung für Neymar so tief geht, dass das Gesicht des brasilianischen Idols dauerhaft auf seinem Rücken tätowiert ist.

Im Gespräch mit France Footballerklärte der Tottenham-Stürmer, dass PSG mehrmals Kontakt aufgenommen hat -- jedes Mal verbunden mit der Ungewissheit über Kylian Mbappés Zukunft im Verein.

"Ich hatte mehrmals Kontakt mit PSG. Jedes Mal, wenn Mbappé kurz davor war zu gehen, haben die Direktoren mich angesprochen."

Das Interesse ging über die ersten Gespräche hinaus.

"Einmal ist mein Agent sogar nach Paris gegangen, um dort zu verhandeln."

Ein Wechsel in die französische Hauptstadt war für Richarlison mehr als nur eine Karriereambition. Neben Neymar zu spielen, war etwas, worüber die beiden Brasilianer während internationaler Treffen mit der Seleção direkt gesprochen hatten.

"Ich wollte dorthin gehen, wir haben während der Treffen der Seleção darüber gesprochen. Es hat leider nicht geklappt, das ist schade."

Er versteckte seine Enttäuschung darüber, wie nah es war, nicht.

"Es wäre unglaublich gewesen, in Paris mit ihm und den anderen Brasilianern zu spielen."

Als die französischen Medien nach seinem Rückentattoo fragten -- ein Wandgemälde, das ihn zusammen mit Ronaldo und Neymar zeigt, mit einer brasilianischen Flagge im Hintergrund -- erklärte Richarlison die Tiefe der Gefühle dahinter.

"Ich liebe Neymar von ganzem Herzen. Ich habe Neymars Gesicht auf meinen Rücken tätowiert. Ich habe auch die Unterschrift von Ronaldo und Pelé."

Die Hommage an Pelé hat besonderes Gewicht.

"Eines Tages sagte Pelé zu mir, dass ich Brasilien zum Lächeln gebracht hätte. Aus dem Mund des Königs war das magisch. Ich habe diesen Satz mit seiner Widmung auf meinen Rücken tätowiert."

Richarlison hat in dieser Saison neun Tore für ein Tottenham-Team erzielt, das unter dem neuen Trainer Roberto De Zerbi gegen den Abstieg kämpft. Der PSG-Traum hat sich nie verwirklicht -- aber er ist für immer auf seiner Haut geschrieben.