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RB Leipzig verpflichtet Ota Yamamoto von Kashiwa Reysol mit einem langfristigen Vertrag

·Von Paul Lindisfarne
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RB Leipzig verpflichtet Ota Yamamoto von Kashiwa Reysol mit einem langfristigen Vertrag

RB Leipzig/X.com

RB Leipzig hat den japanischen offensiven Mittelfeldspieler Ota Yamamoto von Kashiwa Reysol mit einem Vertrag bis 2031 verpflichtet, wobei eine Ablösesumme von 500.000 € berichtet wird.

Yamamoto, 22, wird sich nicht sofort mit dem Leipzig-Kader zusammenschließen -- er kehrt für eine weitere Saison zum Red Bull Schwesterclub RB Omiya Ardija in Japans J.League zurück und setzt eine Leihvereinbarung fort, die das produktivste Kapitel seiner Karriere bisher war.

In 19 Einsätzen bei Omiya erzielte er 10 Tore und bereitete drei Assists vor, Zahlen, die Leipzig überzeugten, vor seinem Reysol-Vertrag -- der bis 2027 lief -- zu handeln, bevor er breitere Aufmerksamkeit erregen konnte.

Vor Omiya verbrachte Yamamoto die Saison 2025 auf Leihbasis bei Renofa Yamaguchi in Japans zweiter Liga, wo er 10 Tore in 33 Ligaspielen erzielte. Davor brachte eine kurze Leihe bei Tochigi SC in derselben Liga ein Tor in neun Spielen.

Seine Zeit in der ersten Mannschaft von Reysol war begrenzt -- 16 Einsätze in der J1 League über die Saisons 2023 und 2024 -- hauptsächlich, weil der Verein ihn auf Leihbasis schickte, um woanders kontinuierliche Spielzeit zu sammeln.

Es ist ein Karriereprofil, das typisch für das Red Bull Akquisemodell ist: ein junger, rechtsfüßiger Angreifer mit einem klaren Torinstinkt, der in seiner aktuellen Entwicklungsphase erschwinglich ist, langfristig unter Vertrag steht und im Netzwerk platziert ist, um weiter zu wachsen, bevor der Mutterverein entscheidet, wann er ihn holt.

Yamamoto verabschiedete sich von Reysol mit einer Nachricht, die die Schwierigkeit seines Weges anerkennt.

"Es war nur eine kurze Zeit als Profi -- etwa anderthalb Jahre -- aber ich musste mich großen Herausforderungen stellen," sagte er. "Ich glaube, ich bin dank dieser Erfahrungen gewachsen.

"Ich habe mich jetzt entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen."

Für Leipzig ist die Gebühr von 500.000 € eine minimale Absicherung für einen Spieler, von dem sie glauben, dass er erheblich mehr Potenzial hat. Ob dieses Potenzial letztendlich in der Bundesliga ankommt, hängt davon ab, was er in dieser Saison bei Omiya macht.