Rashford erzielte im 2:0-Sieg von Barcelona gegen Getafe am Samstag sein 13. Tor und 13 Assists in 45 Einsätzen. Das Ergebnis verschaffte dem katalanischen Klub einen 11-Punkte-Vorsprung vor Real Madrid an der Spitze von La Liga bei noch fünf verbleibenden Spielen.
Trotz dieser Zahlen bleibt seine langfristige Situation ungelöst. Barcelona hat eine Kaufoption in Höhe von 26 Millionen Pfund für sein Darlehen von Manchester United, hat jedoch dem Klub mitgeteilt, dass sie bereit sind, diese Gebühr nicht zu zahlen und eine Reduzierung anstreben. United bleibt standhaft.
BBC Sport berichtet, dass Rashford und sein Umfeld die Mediengerüchte nicht zu ernst nehmen und zuversichtlich sind, dass er die nächste Saison beim Klub beginnen wird. Rashford schätzt Flicks Glauben an ihn sehr und versteht, dass die Position des Deutschen innerhalb der Hierarchie erhebliches Gewicht bei der endgültigen Entscheidung hat.
Die finanzielle Lage ist kompliziert. Rashford verdient bei United etwa 315.000 Pfund pro Woche -- deutlich mehr, als Barcelona angesichts ihrer finanziellen Einschränkungen anbieten kann. Es wird angenommen, dass er bereit ist, eine Gehaltskürzung hinzunehmen, um zu bleiben, obwohl die Differenz zwischen beiden Klubs hinsichtlich der Ablösesumme das Hauptproblem bleibt.
Barcelona verfolgt auch den Stürmer Julián Álvarez von Atlético Madrid als ihr Hauptziel für den Sommer. Berichte aus Spanien haben angedeutet, dass sie einen weiteren Stürmer wollen, der nicht Rashfords Profil entspricht, was weitere Unsicherheit über seinen Status im Klub hinzufügt. Die Kaufoption läuft am 15. Juni ab.
