Cadena SER berichtete am Sonntag, dass die Führungskräfte von Atletico Madrid intern glauben, dass Álvarez seine Entscheidung getroffen hat und dass sein Agent und seine Familie aktiv für einen Wechsel drängen. Der spanische Sender bestätigte, dass PSG, Barcelona und Arsenal wiederholt Anfragen zu seinen Gehaltsforderungen gestellt haben und ermutigende Antworten erhalten haben, obwohl noch kein Verein Atlético formal kontaktiert hat, um Verhandlungen über die Ablösesumme zu beginnen.
Footmercato bestätigte, dass PSG-Sportdirektor Luis Campos Álvarez, 26, als das primäre Angriffsziel des Vereins für die nächste Saison identifiziert hat, wobei Cheftrainer Luis Enrique den Spieler schon lange bewundert. Der Argentinier wäre auch offen für die Aussicht, unter Enrique zu arbeiten. PSG soll der finanziell am besten aufgestellte Verein sein, um die Forderungen von Atlético zu erfüllen.
Álvarez wechselte 2024 für 75 Millionen Euro von Manchester City zu Atlético und hat in dieser Saison in allen Wettbewerben 20 Tore und neun Vorlagen erzielt. Er hat einen Vertrag bis Juni 2030 mit einer Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro -- eine Summe, die eingefügt wurde, um Interesse abzuschrecken, anstatt einen realistischen Verkaufspreis widerzuspiegeln. Atlético wird voraussichtlich zwischen 100 Millionen und 120 Millionen Euro in jeder Verhandlung verlangen.
Der Abgang von Antoine Griezmann am Ende dieser Saison würde das Gehaltsbudget im Metropolitano erheblich entlasten, und der Verein hofft weiterhin, Álvarez zu überzeugen, zu bleiben. Cheftrainer Diego Simeone wurde über die Situation informiert und soll der Auffassung sein, dass eine Verlängerung vereinbart werden kann.
Barcelona bleibt das bevorzugte Ziel des Spielers. Berichte von Mundo Deportivo deuten darauf hin, dass Álvarez den Camp Nou gegenüber PSG priorisiert und angedeutet hat, dass er zögerlich wäre, in die Premier League zurückzukehren, was Arsenal zum am wenigsten wahrscheinlichen der drei Hauptanwärter macht.
Eine verlängerte Weltmeisterschaftskampagne mit Argentinien in diesem Sommer würde seinen Marktwert weiter steigern, was Atlético dazu führen könnte, einen Verkauf bis nach dem Turnier zu verzögern. PSG wird jedoch erwartet, in Kürze ein erstes formelles Angebot abzugeben.