Laut Sky Deutschland, ist Newcastle United "speziell interessiert" an dem polnischen Nationalspieler, während Bayer Leverkusen bereits erste Gespräche mit den Vertretern des Spielers geführt hat -- eine Entwicklung, die darauf hindeutet, dass die Bundesliga-Seite zuerst aktiv geworden ist.
Potulski absolvierte in dieser Saison 23 Einsätze für Mainz, darunter acht in der UEFA Europa Conference League. Er schaffte den Sprung in die Mannschaft in der zweiten Hälfte der Saison und beeindruckte ausreichend, um seine ersten beiden Länderspiele für Polen zu erhalten, wobei er in einem 2:2-Testspiel gegen Nigeria traf.
Er wechselte im Sommer 2023 im Alter von 15 Jahren als Free Agent von Legia Warschau zu Mainz. Sein Aufstieg durch die Akademie des Vereins und in den Profifußball war rasant.
Ein Transfer wird nicht günstig sein. Mainz hat Potulski bis 2028 unter Vertrag, was ihnen die volle Kontrolle über jede Verhandlung gibt. Das polnische Medium goal.pl berichtet, dass der Verein ihn über dem von Transfermarkt genannten Wert von 18 Millionen Euro schätzt. Anfang dieses Jahres wurde berichtet, dass Borussia Dortmund bereit war, bis zu 25 Millionen Euro zu zahlen -- und dennoch konnten sie sich nicht auf die Bedingungen einigen. Mainz hat es nicht eilig.
Potulskis Entscheidung, kürzlich die Berater zu wechseln, ist ein bedeutendes Detail. Im Fußball signalisiert dieser Schritt typischerweise, dass ein Spieler sich auf einen Wechsel vorbereitet und eine Vertretung wünscht, die in der Lage ist, einen hochkarätigen Transfer zu managen.
Newcastle's Interesse spiegelt den etablierten Ansatz des Vereins auf dem deutschen Markt wider. Die Magpies haben konsequent nach Talenten aus der Bundesliga und 2. Bundesliga als Quelle für Qualität zu einem guten Preis gesucht. Ein Innenverteidiger mit Potulskis Profil -- linkfüßig, gelassen, fähig, auf europäischem Niveau als Teenager zu spielen -- passt genau in dieses Muster.
Ob die Anziehungskraft, in Deutschland zu bleiben, stärker ist als ein Wechsel in die Premier League, ist noch unklar. Leverkusen kann in der nächsten Saison Champions-League-Fußball anbieten; Newcastle kann die Premier League und die Aussicht auf europäische Wettbewerbe in der Zukunft anbieten.
Mainz hat es nicht eilig. Die Vereine müssen aktiv werden.
