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Manchester City reiht sich in das Rennen um Lille-Stürmer Fernandez-Pardo ein, zusammen mit Arsenal und Atletico

·Von Junior Yekini
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Manchester City beobachtet den Lille-Stürmer Matías Fernández-Pardo und ist bereit, mit Arsenal und Atlético Madrid im Wettlauf um einen Transfer in Höhe von 60 Millionen Euro für den 21-jährigen spanischen Nationalspieler zu konkurrieren.

Der Transferjournalist Nicolò Schira bestätigte am Montag das Interesse von City, wobei der Verein verstanden wird, ersten Kontakt mit den Vertretern des Spielers aufgenommen zu haben. Pep Guardiola hat das Okay für den Ansatz gegeben, wobei Fernández-Pardo als potenzielle langfristige Option im Angriff identifiziert wurde, trotz der bestehenden Tiefe von City in diesem Bereich.

Fernández-Pardo wechselte letzten Sommer von der belgischen Seite KAA Gent zu Lille und hat in dieser Saison in allen Wettbewerben in 40 Einsätzen acht Tore erzielt und sieben Vorlagen gegeben, darunter 11 Europa-League-Spiele. Er ist 188 cm groß, körperlich dominant für sein Alter und in der Lage, als Mittelstürmer, linker Flügelspieler oder offensiver Mittelfeldspieler zu spielen. Sein Vertrag läuft bis Juni 2029, was Lille volle Verhandlungsstärke verleiht.

Auch Arsenal ist im Rennen. Die Gunners haben eine gut etablierte Arbeitsbeziehung zu Lille -- nachdem sie zuvor Nicolas Pépé und Gabriel Magalhães von dem französischen Klub verpflichtet haben -- und es wird verstanden, dass sie aktiv diese Verbindungen nutzen, um sich einen Vorteil gegenüber dem Ansatz von City zu verschaffen.

Atletico Madrid ist in Bezug auf den Kontakt zu Spielern weiter gegangen als jeder Premier-League-Verein. Cheftrainer Diego Simeone ist persönlich beeindruckt und sein Lager hat Fernández-Pardo eine garantierte Startposition angeboten -- ein überzeugendes Argument für einen Spieler in einem Alter, in dem regelmäßige Spielzeit Priorität hat. Villarreal hat ebenfalls Anfragen gestellt.

Trotz seiner Vertretung Belgiens auf Jugendebene hat Fernández-Pardo in diesem Jahr seine internationale Zugehörigkeit zu Spanien gewechselt und hat seitdem seine erste A-Nationalmannschafts-Kappe unter Cheftrainer Luis de la Fuente erhalten. Diese Entscheidung wird weithin als Signal gedeutet, dass er seine langfristige Zukunft bei einem großen europäischen Klub sieht und nicht bei den Roten Teufeln.

Lille hat klar gemacht, dass sie nicht unter 60 Millionen Euro verkaufen werden. Da City auf der Suche nach Verstärkungen im Angriff ist -- insbesondere wenn Abgänge von Gabriel Jesus oder Julián Álvarez Realität werden -- passt Fernández-Pardo in das Profil eines Spielers, um den Guardiola von jung auf baut.