Leverkusen hat bereits einen ersten Ansatz von City abgelehnt und klar gemacht, dass sie nicht für weniger als 70 Millionen Euro in Verhandlungen eintreten werden. Intern betrachtet der deutsche Klub Maza als ein langfristiges Projekt und hat ihn als nicht zu verkaufen zu jedem Preis beschrieben - obwohl diese Haltung typischerweise weicher wird, wenn die richtige Zahl kommt.
Maza kam letzten Sommer für etwa 12 Millionen Euro von Hertha Berlin zu Leverkusen und aktivierte eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Seitdem hat er diese bescheidene Investition eindrucksvoll zurückgezahlt, indem er in seiner ersten Saison auf höchstem Niveau fünf Tore und sechs Vorlagen in 38 Pflichtspielen beigetragen hat. Ein Vertrag bis 2030 gibt Leverkusen wenig Dringlichkeit zu verkaufen.
Maza wurde in Berlin als Sohn eines algerischen Vaters und einer vietnamesischen Mutter geboren und entschied sich, Algerien international zu vertreten, wo er 15 Länderspiele absolviert hat. Das Interesse von City ist nicht neu - sie haben einen Wechsel in Betracht gezogen, bevor Leverkusen ihn letzten Sommer vor ihnen verpflichtete.
Ein Faktor, der zu Gunsten von City wirken könnte, ist seine Vertretung. Maza teilt sich die gleiche Agentur wie Omar Marmoush, den City für 80 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt verpflichtet hat. Diese Beziehung bietet eine etablierte Kommunikationslinie mit dem Rekrutierungsteam des Etihad, berichtet Sky Deutschland.
Auch Atletico Madrid hatte Interesse bekundet, wobei Berichte im März ein Angebot von 35 Millionen Euro angaben, das Leverkusen schnell als unzureichend abtat.
Mazas Bewertung liegt bei 40 Millionen Euro, aber die Forderung von Leverkusen von 70 Millionen Euro spiegelt wider, wie schnell sein Marktwert gestiegen ist. City müsste fast das Doppelte dessen zahlen, was sie für Marmoush bezahlt haben, um einen Spieler zu verpflichten, der noch keine vollständige Saison auf höchstem Niveau absolviert hat.
Das Talent steht außer Zweifel. Ob City bereit ist, eine solche Gebühr für einen 20-Jährigen zu zahlen, der ein Jahr in seiner Bundesliga-Karriere ist, ist eine ganz andere Frage.