Fabrizio Romano berichtete von dem Ansatz und stellte fest, dass Liverpool zwei Optionen abwägt: den 18-Jährigen sofort zu verpflichten oder einen Deal zu strukturieren, der ihn 2027 nach Anfield bringen würde.
Der Zeitpunkt ist eng mit der eigenen Situation von Giorgi Mamardashvili verbunden, da Nottingham Forest als ernsthafter Interessent für den Georgier aufgetaucht ist, der sich seit seinem Wechsel von Valencia als Liverpools klare Nummer zwei hinter Alisson etabliert hat.
Brughmans, mit 2,01 m, hat in dieser Saison bereits in die erste Mannschaft von Genk gefunden und gilt als einer der vielversprechendsten jungen Torhüter, die in den letzten Jahren im belgischen Fußball hervorgetreten sind, nachdem er durch jede Altersgruppe von den U15 bis zur U19 aufgestiegen ist.
Er hat 15 Einsätze für Genk in der ersten Mannschaft absolviert, obwohl die Ergebnisse in der laufenden Saison gemischt waren, da Brughmans in vier Ligaspielen acht Tore kassiert hat, während Genk auf dem siebten Platz der belgischen höchsten Liga sitzt. Liverpool ist nicht allein an ihm interessiert - auch Bayern München, trainiert von Brughmans' Landsmann Vincent Kompany, wird nachgesagt, den Torhüter zu beobachten.
Sollte Liverpool mit einem sofortigen Deal fortfahren, würde dies einen erheblichen Vertrauensbeweis in einen 18-Jährigen mit begrenzter Erfahrung im Seniorenbereich darstellen, insbesondere angesichts von Alissons Verletzungsbilanz in den letzten Saisons, die bedeutet hat, dass sein Stellvertreter regelmäßig kurzfristig einspringen musste.
Die Alternative - jetzt Bedingungen zu vereinbaren, aber seine Ankunft bis 2027 zu verzögern - würde Brughmans ermöglichen, sich weiterhin bei Genk zu entwickeln, während Liverpool das erste Recht auf einen der am genauesten beobachteten jungen Torhütertalente im europäischen Fußball hätte.
Brughmans trat 2022 in die Akademie von Genk von PSV ein, nachdem er auch als Jugendlicher Zeit bei Royal Antwerp verbracht hatte, und unterschrieb erst vor wenigen Wochen eine Vertragsverlängerung, die ihn bis 2030 an den belgischen Verein bindet - ein Deal, der im Rahmen eines möglichen Wechsels zu Liverpool neu verhandelt werden müsste.
Seine Kombination aus physischer Statur und technischer Entwicklung aus einer Akademie, die auch Thibaut Courtois und Mike Penders hervorgebracht hat, hat ihn zu einer eng verfolgten Figur in den belgischen Fußballkreisen gemacht, selbst bevor er in dieser Saison seinen Durchbruch im Seniorenbereich hatte.
