Nagelsmann hat den Preis für das WM-Desaster der Die Mannschaft bezahlt, seine Amtszeit endete nur vier Tage nach der Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paraguay am Montag.
Das Ergebnis bedeutete, dass Deutschland, das sowohl 2018 als auch 2022 in der Gruppenphase ausgeschieden war, erneut nicht die Runde der letzten 16 erreichte.
Nagelsmann hatte einen Vertrag bis zur Euro 2028, entschied sich jedoch, seine Position zu verlassen, nachdem ihm effektiv gesagt wurde, er solle sich opfern oder gefeuert werden.
Der DFB bestätigte sowohl Nagelsmanns Abgang als auch Klopps Interesse, die Nachfolge anzutreten, in einer offiziellen Erklärung.
"In Bezug auf die Ernennung eines neuen Trainers wird die DFB-Führung nun Gespräche mit Jürgen Klopp suchen," hieß es in der Erklärung. "Er hat bereits seine allgemeine Bereitschaft signalisiert, die Position zu übernehmen," fuhr sie fort.
Klopp, 59, hat seit seinem Abschied von Liverpool im Mai 2024 nicht mehr trainiert.
Seitdem hat der ehemalige Trainer von Bayern München als Head of Global Soccer bei Red Bull gearbeitet und zudem eine Rolle als Fernsehkommentator übernommen.
Er arbeitete während der Weltmeisterschaft für den deutschen Sender Magenta und ließ sich nicht zurückhalten, die Probleme der Nationalmannschaft im Fernsehen zu analysieren.
Gelegentlich waren seine Einschätzungen zu Nagelsmanns Deutschland-Team vernichtend.
Klopps Bereitschaft, einzuspringen, kommt zu einem Tiefpunkt für den deutschen Fußball, da der DFB nun nach einem Weg sucht, die dreifachen frühen WM-Ausscheidungen zu stoppen.
Gespräche zwischen Klopp und dem Verband werden voraussichtlich schnell vorankommen, angesichts seines bekundeten Interesses und des Bedarfs Deutschlands an einer zügigen Ernennung vor der neuen internationalen Saison.
