Der 20-Jährige steht kurz davor, einen Vierjahresvertrag mit einer Option auf eine fünfte Saison zu unterschreiben, sollte der Transfer abgeschlossen werden. Die beiden Vereine verhandeln derzeit über die verbleibenden Details, insbesondere über den Prozentsatz der Weiterverkaufsbeteiligung, wobei Lazio versucht, diese Zahl so niedrig wie möglich zu halten.
Die relativ bescheidene Anfangsgebühr spiegelt Asp Jensens Profil als sich entwickelndes Talent wider, anstatt als etablierter Spieler der ersten Mannschaft, und die Verhandlungen über die Weiterverkaufsbeteiligung deuten darauf hin, dass Bayern daran interessiert ist, einen Anteil an zukünftigen Gewinnen eines Spielers zu behalten, von dem sie glauben, dass er erhebliches Potenzial hat.
Ob die beiden Vereine sich auf den Prozentsatz der Weiterverkaufsbeteiligung einigen können, wird bestimmen, wie schnell der Deal von einem vereinbarten Rahmen zu einem abgeschlossenen Transfer übergeht. Die Position des Spielers ist klar - er hat bereits signalisiert, dass er bereit ist, nach Rom zu wechseln und den nächsten Schritt in seiner Entwicklung in der Serie A zu machen.
Lazios Verfolgung von Asp Jensen passt zur erklärten Sommerphilosophie des Vereins, junge Spieler mit Wachstumspotenzial anzuvisieren, anstatt etablierte Stars, was sowohl Cheftrainer Gennaro Gattuso als auch Präsident Claudio Lotito als das Leitprinzip für ihre Transferaktivitäten in diesem Fenster umrissen haben.
Die Vertragslaufzeit von vier Jahren mit einer Option auf ein fünftes Jahr gibt Lazio ein erhebliches Engagement für den Spieler, während sie ihre Investition schützen. Für einen Verein, der innerhalb finanzieller Zwänge und eines Transfermarktblocks arbeitet, ist die Rekrutierung junger Talente mit einem strukturierten Vertrag dieser Art konsistent mit der Herangehensweise, die sie in diesem Sommer bei anderen Geschäften verfolgt haben.
Bayern München hingegen muss entscheiden, ob 4 Millionen Euro Asp Jensens Wert angemessen widerspiegeln und ob die von Lazio vorgeschlagene Weiterverkaufsstruktur ihnen eine ausreichende Beteiligung an den zukünftigen Einnahmen des Spielers bietet. Beide Elemente müssen den deutschen Verein zufriedenstellen, bevor der Deal abgeschlossen wird.
