Laut dem dänischen Outlet Bold, zitiert von italienischen Quellen, einschließlich Il Messaggero, hat Lazio einen formellen Dialog mit den Vertretern von Asp Jensen eröffnet und macht schnelle Fortschritte. Mehrere Vereine aus Deutschland, Frankreich, England und der Schweiz haben ebenfalls Interesse an dem Dänen bekundet, aber es wird verstanden, dass Lazio einen Wettbewerbsvorteil hat.
Asp Jensen verbrachte die Saison 2025-26 leihweise beim Grasshopper Club Zürich von Bayern München, wo er neun Tore erzielte und sechs Vorlagen in 40 Einsätzen in allen Wettbewerben beisteuerte -- eine konstante individuelle Leistung für einen Spieler, der in einem Team agierte, das einen Großteil der Saison damit verbrachte, gegen den Abstieg aus der Schweizer Super League zu kämpfen. Die Leistungen waren ausreichend, um seinen Marktwert erheblich zu steigern und mehrere Vereine dazu zu bringen, Interesse zu bekunden.
Bayern hat dem Spieler mitgeteilt, dass er keine Zukunft in der Allianz Arena hat und nicht nach München zurückkehren wird. Sein Vertrag mit den deutschen Meistern läuft bis Juni 2028, was bedeutet, dass Bayern das Recht hat, über einen Verkauf zu verhandeln. Der Verein wird voraussichtlich eine Rückkaufklausel oder einen Verkaufsanteil anstreben, angesichts der Entwicklung des Spielers.
Für Lazio reicht der Reiz über den Fußball hinaus. Asp Jensen würde zu zwei bestehenden dänischen Spielern im Verein stoßen -- Flügelspieler Gustav Isaksen und Verteidiger Mads Provstgaard. Alle drei teilen sich die gleiche Agentur. Diese bestehende Beziehung soll Lazio einen natürlichen Vorteil in den Verhandlungen verschaffen.
Die Verpflichtung passt zur erklärten Sommerstrategie des neuen Lazio-Trainers Gennaro Gattuso, einen jüngeren, dynamischeren Kader aufzubauen. Der Verein arbeitet mit einer nahezu null Nettoausgabenpolitik für das Transferfenster, was bedeutet, dass die Deals sorgfältig strukturiert werden müssen.
Asp Jensen wechselte 2022 für 1,2 Millionen Euro von FC Midtjylland zu Bayern. Er wurde im Januar 20 Jahre alt. Der Weg von einem kleinen dänischen Dorf zu einem ersten Profivertrag in der Serie A wäre ein schneller -- aber die Form, die er in Zürich zeigte, deutet darauf hin, dass der Schritt nicht verfrüht ist.