Gil Marín war in dieser Angelegenheit eindeutig und sagte Marca: "Unsere Antwort ist wirklich unbegrenzt -- wir akzeptieren kein Angebot von 100 Millionen Euro für Julián, noch eines von 200 Millionen Euro."
Doch Laporta hat nicht die Absicht, von dem Deal zurückzutreten, und besteht darauf, dass das Angebot, das er gemacht hat, weiterhin besteht.
"Wir haben ein Angebot auf dem Tisch. Er ist ein Spieler, den unser Trainer will, weshalb wir das Angebot an Atlético de Madrid gemacht haben. Es ist ein sehr wichtiges, sehr gutes Angebot für uns," sagte Laporta und sprach aus New York, wo er für das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien gereist ist.
Der Präsident von Barcelona sprach Gil Maríns Kommentare direkt an und wählte einen besonnenen Ton, anstatt den Streit weiter zu eskalieren.
"Ich respektiere die Meinung aller. Ich respektiere die Meinung von Miguel Ángel und die von allen."
Dennoch bleibt Laporta überzeugt, dass der Wechsel möglich ist, und verweist auf vergangene Transfers, die einst unmöglich schienen.
"Es gibt so viele Fälle, in denen gesagt wurde, ein Spieler würde niemals zu Barça gehen, und sie sind letztendlich gekommen."
Für Laporta sollten die eigenen Wünsche des Spielers das größte Gewicht haben, da Álvarez bereits seinen Wunsch, Atlético Madrid zu verlassen, den Verantwortlichen im Verein mitgeteilt hat.
"Wenn ein Spieler gehen will, ist die Haltung von Barça als Verein, dass wir ihm eine silberne Brücke bauen. Ein großer Verein kann es sich nicht leisten, unglückliche Spieler zu haben."
Laporta schloss mit der Betonung, dass das Angebot nicht unbegrenzt offen bleiben wird, und forderte Atlético auf, das, was er als bedeutendes Angebot bezeichnete, bestmöglich zu nutzen.
"Es geht nicht nur um das Angebot, das gemacht wurde -- sondern auch, wenn ein gutes Angebot auf dem Tisch liegt, sollte es genutzt werden."
Álvarez hat seit seinem Wechsel von Manchester City im August 2024 in 106 Einsätzen 49 Tore erzielt und 17 Vorlagen gegeben und hat einen Vertrag bis 2030 mit einer Ablösesumme von 500 Millionen Euro.
