Auf einer Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel am Sonntag wurde der Bayern-Cheftrainer nach Simons und einem möglichen zukünftigen Wechsel gefragt.
"Fragt Max und Christoph, was im nächsten Transferfenster passieren wird. Wir akzeptieren die Entscheidung des Vereins," sagte er und nickte zu Sportdirektor Christoph Freund und Vorstandsmitglied Max Eberl als den Entscheidungsträgern.
Der Hintergrund ist gut dokumentiert. Letzten Sommer besuchte Kompany persönlich den Aufsichtsratsvorsitzenden Uli Hoeness in seinem Zuhause, um für Simons zu werben. Eberl und Freund hatten den Transfer vorbereitet. Hoeness legte sein Veto ein und bestand auf einer Leihpolitik, die Leipzig ablehnte. Simons unterschrieb stattdessen für Tottenham für 65 Millionen Euro, während Bayern Nicolas Jackson von Chelsea leihweise verpflichtete.
Tottenham steht jetzt mit sechs verbleibenden Spielen auf dem 18. Platz in der Premier League, und die Aussicht auf den Abstieg ändert die Situation erheblich.
Ein Wechsel in die Championship würde Simons fast sicher dazu bringen, einen Abgang zu suchen, und die Ablösesumme könnte erheblich sinken im Vergleich zu dem, was die Spurs vor einem Jahr gezahlt haben.
Bayern ist auf Kurs für ein mögliches Triple in dieser Saison, mit dem Bundesliga-Titel in Reichweite und einem Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain, das bevorsteht.