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Klopp überrascht mit Nominierung von Hoffenheims Conte für die deutsche Nationalmannschaft

·Von Paul Lindisfarne
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Klopp überrascht mit Nominierung von Hoffenheims Conte für die deutsche Nationalmannschaft

Liverpool/X.com

Jürgen Klopp möchte beim DFB frischen Wind reinbringen und Spielern, die unter normalen Umständen überhaupt nicht in Betracht gezogen würden, einen Platz im Kader anbieten.

So ist es mit Bambasé Conté, der laut Bild vom neuen Cheftrainer für die bevorstehende Länderspielpause in den Kader berufen wurde.

Der 23-Jährige kehrte in diesem Sommer nach TSG Hoffenheim zurück, nachdem er eine erfolgreiche Leihsaison beim SV Elversberg absolviert hatte, und hat in dieser Saison in jedem der wettbewerbsfähigen Spiele des Kraichgau-Clubs mitgewirkt und dabei drei Vorlagen gegeben.

Conté wurde in dieser Saison in verschiedenen offensiven Rollen für Hoffenheim eingesetzt, trat auf dem rechten Flügel und als Teil eines Sturmduos auf, wobei der Linksfuß auch in der Nummer zehn Rolle hinter den Stürmern spielen kann.

Seine Vielseitigkeit war auch während seiner Zeit bei Elversberg in der letzten Saison offensichtlich, wo er in 27 wettbewerbsfähigen Einsätzen vier Tore erzielte und fünf weitere vorbereitete, während der Zweitligist um den Aufstieg kämpfte.

Diese Leihphase, zusammen mit einer früheren beim Karlsruher SC, war Teil eines gezielten Entwicklungsplans, den Hoffenheim entworfen hat, die seinen Vertrag langfristig verlängerten, bevor sie ihn beide Male ausliehen, um ihm die Möglichkeit zu geben, Erfahrung außerhalb der Bundesliga zu sammeln.

Klopps Bereitschaft, Spieler wie Conté einzubeziehen, die unter früheren Regierungen normalerweise nicht mit einer Berufung gerechnet hätten, spiegelt seine erklärte Absicht wider, Aspekte des Nationalteams zu reformieren, seit er Julian Nagelsmann nach Deutschlands WM-Enttäuschung ersetzt hat.

Ob Contés Aufnahme in diesen erweiterten Kader tatsächlich zu einem Debüt führt, bleibt abzuwarten, aber für einen Spieler, der einen Großteil seiner Karriere mit Leihen im zweiten Ligabereich verbracht hat, stellt die Berufung selbst einen bedeutenden Schritt nach vorne dar.

Geboren in Saarbrücken von einem Vater aus Guinea, durchlief Conté die Akademie von Hoffenheim, nachdem er von der Jugendabteilung des 1. FC Kaiserslautern gewechselt war, und hat zuvor Deutschland auf U18-Niveau vertreten.

Seine Aufnahme in Klopps ersten Kader, zusammen mit einer Reihe anderer unerfahrener oder selten berücksichtigter Namen, unterstreicht das Ausmaß des Neustarts, den der neue Cheftrainer entschlossen zu vollziehen scheint, während er mit der Aufgabe beginnt, das Schicksal der Nationalmannschaft neu zu gestalten.