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Klopp hat langfristig den Job in Deutschland im Blick, während die Verbindungen zu Real Madrid nach dem Bayern-Ausstieg wieder auftauchen

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Klopp hat langfristig den Job in Deutschland im Blick, während die Verbindungen zu Real Madrid nach dem Bayern-Ausstieg wieder auftauchen

Liverpool/X.com

Jürgen Klopp hat das Interesse von Real Madrid zu berücksichtigen, nachdem sie im Champions-League-Viertelfinale von Bayern München ausgeschieden sind, aber sein langfristiges Ziel soll in eine andere Richtung weisen - hin zur Position des Bundestrainers.

Laut Marca, ist Klopps bevorzugter nächster Schritt nicht eine Rückkehr ins Vereinsmanagement, sondern ein eventualer Wechsel zur Leitung der Nationalmannschaft. Julian Nagelsmann hat einen Vertrag beim Deutschen Fußball-Bund bis nach der Euro 2028, aber eine schlechte Weltmeisterschaft in diesem Sommer könnte Unsicherheit schaffen, insbesondere da Nagelsmann nicht einstimmige Unterstützung innerhalb der deutschen Fußballkreise genießt.

Klopp ist seit Januar 2025 in einer globalen Fußball-Leiter-Rolle bei Red Bull, nachdem er Liverpool am Ende der Saison 2023-24 verlassen hat. Er hat jeglichen Kontakt zu Real Madrid konsequent bestritten und die Berichte als "Unsinn" bezeichnet, zuletzt im März, und hat öffentlich seine Hoffnung geäußert, dass Nagelsmann die Rolle in Deutschland weit über 2026 hinaus fortsetzt.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat zuvor deutlich gemacht, dass Klopp der erste Anruf des Verbands wäre, falls Nagelsmann gehen sollte.

Der Vertrag des 58-Jährigen bei Red Bull soll eine Klausel enthalten, die ihm erlaubt, für eine Nationalmannschaftsposition zu wechseln. Sport Bild hat berichtet, dass die Verantwortlichen bei Red Bull zunehmend besorgt sind, dass er einen Ausstieg anstreben könnte.

Die Eliminierung von Real Madrid hat sofortigen Druck auf die Frage ausgeübt, wer Álvaro Arbeloa im Bernabéu nachfolgt. Klopp bleibt einer der Namen auf ihrer Liste, neben Mauricio Pochettino und Didier Deschamps. Ob die Versuchung des Bernabéu stark genug ist, um sein Denken zu ändern, bleibt die offene Frage.