Kimpembe, 30, der jetzt in der Qatar Stars League spielt, nachdem er PSG verlassen hat, sprach über RMC Sport und wurde nach der Kritik gefragt, die Mbappé in Madrid erhalten hat, obwohl der französische Stürmer in dieser Saison 41 Tore erzielt hat. Kimpembe bezog sich direkt auf ihre Jahre als Teamkollegen in Paris, um seine Antwort zu formulieren.
"Mbappé wurde in Paris immer kritisiert. Hat er immer in Frieden damit gelebt? Natürlich. Das ist Kylian. Er ist dafür trainiert, für die Kritik."
Er erläuterte die psychologische Infrastruktur, die Mbappé von anderen abhebt.
"Er ist damit aufgewachsen, daher ist das keine Überraschung für ihn. Im Allgemeinen ist die Presse manchmal sehr kritisch ihm gegenüber. Er hat eine beeindruckende mentale Stärke. Er ist sehr stark."
Kimpembe wurde auch gefragt, was er zu Mbappé während der Spiele gesagt hat, als der Stürmer von Real Madrid weniger zurückverfolgt hat, als seine Teamkollegen erwartet hatten. Seine Antwort zauberte ein Lächeln auf sein Gesicht.
"Ich habe ihm immer gesagt, dass er mich müde macht, wenn er nicht läuft. Und was hat Kylian zu mir gesagt? Die Antwort, die Mbappé gegeben hat, ist zu stark."
Er entschied sich, den genauen Austausch nicht zu wiederholen, und ließ die Andeutung für sich stehen.
Zu Mbappés größerer Bedeutung war Kimpembe unmissverständlich.
"Mbappé hat es bereits gezeigt, sowohl bei PSG als auch mit der französischen Nationalmannschaft. Sogar bei Real Madrid. Er ist in der Lage, das Team zu führen und es zu erheben. Kylian ist ein wirklich großartiger Spieler, das weiß jeder."
Der aufschlussreichste Teil des Interviews kam, als Kimpembe das Leben in der Kabine ansprach, als Mbappé, Messi und Neymar zwischen 2021 und 2023 gleichzeitig im Verein waren.
"Jetzt werden sie sagen, es konnte nicht funktionieren, weil wir es nicht geschafft haben, die Champions League mit den dreien zu gewinnen, obwohl es ein legendäres Team war. In Bezug auf Egos war es hart. Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein, und sogar sie erkennen das an."
Er war vorsichtig, dies nicht als Bitterkeit darzustellen, sondern wies stattdessen auf die Seltenheit und das Privileg der Erfahrung hin.
"Ich bin sehr glücklich, mit ihnen gespielt zu haben. Ich bin sehr stolz, mit Spielern dieses Kalibers gespielt zu haben. Wenn mir jemand vor 15 Jahren gesagt hätte, hätte ich es nicht geglaubt."
PSG trifft am 30. Mai im Champions-League-Finale in Budapest auf Arsenal. Mbappé wird natürlich nicht dort sein -- er hat den Verein vor zwei Jahren verlassen -- aber der Schatten dieser unerledigten Angelegenheit mit dem Pokal, den er nie in Paris gewonnen hat, verfolgt weiterhin die Erzählung des Wettbewerbs.
