Werder Bremen hat die Spekulationen über die Zukunft von Jens Stage beendet, indem sie bestätigten, dass der dänische Mittelfeldspieler das Transferfenster im Weser-Stadion nutzen wird. Clemens Fritz hat nach Wochen des Gerüchts klar erklärt, dass der 29-Jährige nicht gehen wird.
"Wir werden Jens diesen Sommer nicht abgeben. Die Angelegenheit ist endlich geklärt. So wurde es eindeutig mit ihm besprochen," sagte Fritz zu DeichStube.
Stage war in den letzten Wochen als Ziel für sowohl TSG Hoffenheim als auch Panathinaikos Athen aufgetaucht, doch kein Klub konnte sich mit Werder über eine Ablösesumme einigen. Werder hatte einen eigenen Stichtag gesetzt, um die Angelegenheit zu klären, bevor der Wettkampf wieder aufgenommen wurde, und diese Frist ist nun verstrichen, während Stage weiterhin im Kader ist.
Der Mittelfeldspieler verlängerte seinen Vertrag in Bremen bis 2028 Ende letzten Jahres und hat sich als zentrale Figur in Ole Werners Mannschaft etabliert. Fritz unterstrich Stages anhaltende Bedeutung, indem er ihn als "unbestrittenen Führer" für die kommende Saison bezeichnete.
"Stage identifiziert sich weiterhin voll und ganz mit Werder, ist sportlich enorm wichtig für uns und wird auch in der neuen Saison ein unbestrittener Führer für uns sein," fügte Fritz hinzu.
Stage hat seit seinem Wechsel von Kopenhagen im Januar 2022 dreieinhalb Jahre im Weser-Stadion verbracht und sich zu einem der einflussreichsten Spieler im Kader entwickelt. In der letzten Saison war er mit 10 Bundesliga-Toren der beste Torschütze von Werder, eine bemerkenswerte Bilanz für einen Spieler, der hauptsächlich in einer tieferliegenden Mittelfeldrolle neben Senne Lynen eingesetzt wurde. Seine Leistungen führten auch dazu, dass er zum Spieler der Saison des Vereins für die zweite aufeinanderfolgende Kampagne gewählt wurde.
Die Form des Dänen hatte natürlich auch Aufmerksamkeit von anderen Seiten auf sich gezogen, wobei Hoffenheim ihn als potenziellen Ersatz für Wouter Burger ansah und Panathinaikos hoffte, ihn zurück in den kontinentalen Wettbewerb zu locken. Werder war jedoch immer zögerlich, sich von ihrem Vize-Kapitän zu trennen, und das Versagen beider Klubs, ihren Preis zu zahlen, hat es ihnen ermöglicht, einen Spieler zu behalten, den Fritz als das "Herz" des Teams beschreibt.
Stage ist auch ein regelmäßiger Bestandteil der dänischen Nationalmannschaft geworden und hat Anfang dieses Jahres sein zweites Länderspiel absolviert. Seine Kombination aus taktischer Disziplin und spät ankommender Torgefahr macht ihn zu einer seltenen Ware auf dem Markt für Bundesliga-Mittelfeldspieler.
