Eintracht Frankfurt bestätigte die Ernennung auf ihrer offiziellen Website. Hütter leitete den Verein zwischen 2018 und 2021, gewann 2018 den DFB-Pokal und führte sie 2019 ins Halbfinale der Europa League, bevor er nach drei Saisons ging. Anschließend wechselte er zu Gladbach und dann zu AS Monaco, bevor der Anruf aus Frankfurt kam.
Frankfurts Sportdirektor Markus Krösche erklärte die Beweggründe einfach.
"Adi Hütter steht für mutigen Offensivfußball, Klarheit und Disziplin. Er hat bei seinen vorherigen Vereinen gezeigt, dass er schnelles Übergangsspiel mit Ballbesitzspiel kombinieren kann."
Hütter selbst war emotional bei der Annahme der Rolle.
"Für mich ist es etwas ganz Besonderes und Emotionales, wieder Cheftrainer von Eintracht zu sein. Die Zeit, die wir gemeinsam in Frankfurt hatten, hat mich geprägt und ich habe sie nie vergessen. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, dass ich hier nicht fertig bin."
Er ersetzt Dino Toppmöller, der im Januar nach einer Reihe von schlechten Ergebnissen entlassen wurde, während der Verein im unteren Tabellenbereich der Bundesliga saß. Frankfurt erholte sich letztendlich und beendete die Saison auf dem achten Platz, sicherte sich den Mittelfeldplatz, ohne in den Pokalwettbewerben Einfluss zu nehmen.
Frankfurts vorheriger Europa-League-Titel kam 2022 unter Oliver Glasner, der seitdem zu Crystal Palace gewechselt ist und die Conference League gewonnen hat. Hütters erste Amtszeit lag vor diesem Erfolg, aber die Ambition, die er im europäischen Wettbewerb während seiner ursprünglichen Amtszeit zeigte, ist das, was der Verein wieder einfangen möchte.
