Nach drei Jahren als Nummer eins von SC Freiburg und einer regelmäßigen Präsenz am Rande der deutschen Nationalmannschaft fühlte sich der 24-Jährige bereit für den nächsten Schritt in seiner Karriere, nachdem er sich als einer der zuverlässigsten jungen Torhüter der Bundesliga etabliert hatte.
Ein Wechsel zum Premier-League-Verein Newcastle United scheiterte jedoch, was Atubolu auf der Suche nach einem alternativen Weg nach vorne ließ.
Laut Sport Bild, hat sich nun ein Fluchtweg präsentiert, auch wenn er zu einem weniger glamourösen Ziel führt als ursprünglich gehofft.
Der Bericht besagt, dass der Wechsel den jungen Torhüter dennoch nach England führen könnte, wenn auch zu dem neuaufgestiegenen Hull City und nicht zu einem Mitglied der etablierten ersten Liga.
Hull hat bei Freiburg Anfragen über den U21-Nationaltorhüter gestellt und soll einen Wechsel für seine Unterschrift in Betracht ziehen.
Die Situation von Freiburg wurde durch die Entscheidung, Mio Backhaus, 22, von Werder Bremen als teuren Ersatz zu verpflichten, kompliziert, was Atubolu in eine schwierige Lage bei seinem Stammverein bringt.
Backhaus kommt als neue erste Wahl im Tor, wobei der Verein den deutschen U21-Nationalspieler unabhängig davon, wie sich die Situation von Atubolu entwickelt, als langfristige Lösung für die Position betrachtet.
Sein Vertrag in Freiburg läuft bis 2027, aber die Pläne des Vereins sehen ihn nicht mehr als ihre erste Wahl im Tor vor.
Einen sportlichen Aufstieg anderswo zu finden, scheint derzeit schwierig, angesichts des Interesses, das bisher entstanden ist.
Atubolu war auch früher im Transferfenster mit Aston Villa und Liverpool in Verbindung gebracht worden, obwohl keiner der beiden Vereine die Gespräche auf eine konkrete Stufe vorangetrieben hat, was Hull zur derzeit greifbarsten Option macht.
Das Interesse von Newcastle schien der konkreteste Weg nach England zu sein, aber die Magpies haben seitdem ihre Aufmerksamkeit auf andere Torhütermärkte gerichtet.
Atubolu wurde von Freiburg mitgeteilt, dass er nach dem Ausscheiden aus dem Europa-League-Finale nicht mehr für den Verein spielen würde, was ihn in eine Wartesituation versetzt, während er abwartet, wie sich seine Situation im Laufe des Fensters entwickelt.
Dieser Lauf bis ins Finale stellte den Höhepunkt von Atubolus Karriere bei Freiburg dar, wobei seine Leistungen im Wettbewerb weitreichendes Lob einbrachten, bevor der Streit über einen neuen Vertrag seinen Stand im Verein trübte.
Hulls Interesse, obwohl es ein bescheideneres Angebot ist als der Premier-League-Wechsel, den er einst ins Auge gefasst hatte, würde Atubolu zumindest einen Weg zu regelmäßigem Erstligafußball in England in dieser Saison bieten, etwas, das derzeit weit davon entfernt ist, garantiert zu sein, sollte er in Deutschland bleiben.
