Es macht für Alavés wenig Sinn, dass die Saison bereits begonnen hat, während mehrere ihrer Schlüsselspieler weiterhin Gegenstand von Transfergerüchten sind.
Der Verein empfängt Villarreal am Freitagabend, eine Mannschaft, die selbst Interesse an Mittelfeldspieler Antonio Blanco hat -- ein Echo einer ähnlichen Situation, mit der der Verein zuvor bei Luis Rioja und Valencia konfrontiert war.
Laut Berichten aus Spanien fand vor einigen Tagen ein Kontakt zwischen den Sportdirektionen von Alavés und Hull City bezüglich der vertraglichen Situation von Ángel Pérez statt. Der neu aufgestiegene Yorkshire-Verein hat seit dem Aufstieg in die Premier League rund 170 Millionen Euro durch Fernsehrechte, sportliche Anreize und Sponsoringverträge erhalten und hat kürzlich Rayo Vallecano 25 Millionen Euro für den Transfer des Verteidigers Nobel Mendy gezahlt.
Hull City sucht nach Möglichkeiten, ihre rechte Flügelposition zu stärken, wobei die im Umlauf befindlichen Namen Pérez, Yeremay Hernández von Deportivo de La Coruña und Pablo García von Real Betis umfassen.
Die Sportabteilung von Alavés beobachtet die Entwicklungen genau und hat Notfallpläne in der Schublade, falls Pérez in den englischen Fußball wechselt, obwohl die Haltung des Vereins klar bleibt: Ohne einen Abgang wird es keinen Neuzugang geben, um ihn zu ersetzen.
Pérez, der bis 2031 unter Vertrag steht, zeigt hervorragende Leistungen in Mendizorroza. Er kam während des Januar-Transferfensters und übernahm schnell eine prominente Rolle, die den Fans half, über den Abgang von Carlos Vicente hinwegzukommen, der zur gleichen Zeit zu Birmingham City wechselte.
Die Situation spiegelt ein breiteres Muster von Bedenken in den Büros von Mendizorroza wider: Wann immer ein Spieler beginnt, herauszustechen, gerät er unvermeidlich ins Visier von Vereinen mit größerer finanzieller Schlagkraft.
Mittelfeldspieler Sergio Fernández hat in den letzten Wochen selbst Interesse von Vereinen aus England, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien erhalten, obwohl der Kontakt von Bewunderern eine ganz andere Angelegenheit ist als ein konkretes Angebot. Am Dienstag, bei der Präsentation der Vertragsverlängerung von Antonio Sivera, wird erwartet, dass Sportdirektor Sergio Fernández weiteren Fragen zu all diesen laufenden Situationen gegenübersteht.
