Der Ehrenpräsident der deutschen Rekordmeister äußerte sich in einem umfassenden Interview mit DAZN im Vorfeld des Champions-League-Halbfinal-Rückspiels am Mittwoch gegen Paris Saint-Germain, in dem Bayern München die Pariser Mannschaft empfängt, um ihren kontinentalen Titel zu verteidigen.
Auf die Frage, was nach Kompany kommen könnte, deutete Hoeneß ohne zu zögern in eine Richtung.
"Er ist zumindest ein Kandidat."
Der 43-jährige Sebastian Hoeneß trainiert seit April 2023 den VfB Stuttgart und gewann 2025 den DFB-Pokal. Zuvor arbeitete er in der Akademiestruktur von Bayern München, trainierte die U19 und die zweite Mannschaft, bevor er sich in der Bundesliga einen Namen machte.
Der Zeitpunkt der Bemerkung war bemerkenswert. Stuttgart trifft im DFB-Pokal-Finale am 23. Mai in Berlin auf Bayern, was bedeutet, dass Hoeneß effektiv seinen Neffen 18 Tage vor dem direkten Duell um einen Titel als Nachfolger von Kompany ins Spiel brachte.
Sein Lob für den aktuellen Amtsinhaber war ebenso überschwänglich. Kompany hat Bayern zu aufeinanderfolgenden Bundesliga-Titeln geführt und hat den Verein innerhalb eines Spiels von einem ersten Champions-League-Finalauftritt seit 2023 entfernt.
"Er hat jeden einzelnen Spieler besser gemacht. Was ihm gelungen ist - 15, 16, 18 sehr gute Einzelspieler in ein geschlossenes Team zu verwandeln - schreibe ich ganz unserem Trainer zu."
Er platzierte Sebastian Hoeneß direkt hinter Kompany in seinem persönlichen Ranking.
"Nach unserem Trainer hat Sebastian meinen größten Respekt. Was er in diesem Verein erreicht hat, ist bemerkenswert."
Kompany wird regelmäßig mit einer Rückkehr nach England in Verbindung gebracht, mit Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Manchester City, sollte Pep Guardiola gehen. Für den Moment ist die Allianz Arena der Ort, an dem er sein möchte - und wo Hoeneß, trotz seiner vorausschauenden Planung, ihn eindeutig halten möchte.
