Der Arsenal- und Deutschland-Stürmer erzielte zweimal gegen Curaçao im ersten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft Deutschlands und sprach mit La Repubblica über das Turnier, seine Karriere und seine Beziehung zum italienischen Fußball.
"Ohne Italien bei einer Weltmeisterschaft fehlt etwas", sagte Havertz. "Ich hätte sie gerne hier gesehen."
Er sagte, dass er und Calafiori die Qualifikationsfehler Italiens direkt besprochen haben.
"Ich kenne die Antwort nicht, sonst würde ich ein Geheimnis verraten", sagte er. "Wir haben darüber zusammen gesprochen. Wir sind Freunde und ich verstehe mich auch gut mit ihm auf dem Platz. Er ist ein sehr guter Spieler, wie viele Italiener, also kann es nicht daran liegen."
Italien hat nun dreimal hintereinander die Qualifikation für die Weltmeisterschaft verpasst -- 2018, 2022 und jetzt die nordamerikanische Ausgabe. Es ist eine außergewöhnliche Serie für ein Land, das das Turnier viermal gewonnen hat.
Auf die Frage nach einem möglichen Wechsel in die Serie A -- eine natürliche Frage angesichts seiner Verbindung zu Calafiori und der italienischen Presse -- war Havertz zurückhaltend.
"Im Moment bietet sich mir diese Möglichkeit nicht", sagte er.
Der 27-Jährige wechselte 2023 von Chelsea zu Arsenal und hat sich als einer der effektivsten Stürmer der Premier League etabliert. Er war Teil der Arsenal-Mannschaft, die in dieser Saison das Champions-League-Finale erreichte, bevor sie im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain verlor. Er hat 192 Einsätze im Profibereich für Bayer Leverkusen, Chelsea und Arsenal absolviert.
Deutschland hat sich bereits für die letzten 16 qualifiziert, nachdem es beide Eröffnungsspiele der Gruppe gewonnen hat. Havertz kommt in starker Form zu dem Turnier, nach einer produktiven Saison mit Arsenal, und hofft, dies in eine deutsche Mannschaft zu tragen, die auf der Jagd nach ihrer ersten Weltmeisterschaft seit 2014 ist.
