Baldé, 21, trat als Teenager in die Akademie von Hamburg ein und absolvierte 41 Einsätze für den Verein, erzielte drei Tore und bereitete vier Treffer vor, obwohl er nie einmal für volle 90 Minuten auf dem Platz stand.
Sein Abgang erfolgt, während noch zwei Jahre eines 2024 unterzeichneten Vertrags ausstehen, was bedeutet, dass die Ablösesumme von Strasbourg -- die mit bis zu 7 Millionen Euro angegeben wird -- eine erhebliche Rendite für einen Spieler darstellt, der in der letzten Saison nur 16 Einsätze und drei Starts hatte.
Bei der Ankündigung des Wechsels sagte er: "Als Hamburger Junge ist es dein großer Traum, eines Tages im Volksparkstadion und für den HSV zu spielen."
"Ich bin dankbar und stolz, dass ich diesen Traum erfüllen konnte, und ich möchte allen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben, aufrichtig danken."
Sportdirektor Claus Costa sagte, die Initiative zum Verlassen sei vom Spieler selbst ausgegangen: "Fabio kam zu uns mit dem Wunsch, seine vertraute Umgebung zu verlassen, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen."
Baldé, der durch familiäre Herkunft für Portugal spielberechtigt ist und die U21 des Landes vertreten hat, soll frustriert über seinen Mangel an regelmäßigem Fußball gewesen sein, da Fitnessprobleme seine Fähigkeit einschränkten, sich konstant in die Pläne von Hamburg zu drängen.
Er war auch in einen Streit im Kabinentraining mit seinen Teamkollegen Nicolas Capaldo und Yussuf Poulsen während der Vorbereitung verwickelt, nachdem sie seine Einsatzbereitschaft in Frage gestellt hatten -- ein Vorfall, der rückblickend eines der letzten Anzeichen dafür war, dass seine Zeit im Verein zu Ende ging. Er kam in diesem Sommer in keinem einzigen Vorbereitungsspiel zum Einsatz.
Vorstandsmitglied Kathleen Krüger beschrieb den Verkauf als Teil einer umfassenderen Akademiestrategie: "Wir müssen unsere jungen Spieler kontinuierlich entwickeln, damit wir entweder heimische Talente im Volkspark sehen, den Kader mit ihnen verstärken oder, wie jetzt bei Fabios Abgang, sinnvolle Ablösesummen generieren können."
Für Strasbourg, die in der letzten Saison Neunter in der Ligue 1 wurden, setzt der Deal eine Rekrutierungsstrategie fort, die auf vielversprechenden jungen Talenten basiert, nach der Leihankunft von Torwart Filip Jörgensen vom Mutterverein Chelsea. Baldé hat einen Vertrag mit dem französischen Klub bis 2031 unterschrieben.
