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Frustrierter Kompany wollte dritten Star-Neuzugang bei Bayern München

·Von Paul Lindisfarne
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Frustrierter Kompany wollte dritten Star-Neuzugang bei Bayern München

Bayern Munich

Vincent Kompany wollte einen dritten Top-Transfer, um Nathaniel Brown und Ismael Saibari bei Bayern München gleichzustellen, aber der Vorstand des Vereins hatte andere Prioritäten.

Max Eberl bewegte sich schnell, um Brown und Saibari während der Weltmeisterschaft zu verpflichten, wobei beide Spieler als herausragende Akteure des Turniers hervorgingen, bevor sie Wechsel nach Bayern im Wert von jeweils etwa 50 Millionen Euro vollzogen. Das Duo hinterließ einen starken ersten Eindruck und gab Kompany die sofortige Verstärkung, auf die er gehofft hatte.

Laut Sport Bild, wollte der belgische Trainer jedoch, dass der Verein noch weiter geht, nachdem er angeblich nach "einem dritten Top-Transfer in der Kategorie von Brown oder Saibari" gefragt hatte.

Die Hierarchie von Bayern sah das anders. Im Einklang mit einem Ansatz, der in den Vorjahren etabliert wurde, bevorzugte die Vereinsführung, junge Talente aus der Akademie und der zweiten Mannschaft zu unterstützen, anstatt einen weiteren teuren Neuzugang zu verfolgen, der hinter den etablierten Stars sitzt.

Die feste Verpflichtung des 18-jährigen Mittelfeldtalents Bara Sapoko Ndiaye, die angeblich auch durch Kompanýs eigenes Eintreten vorangetrieben wurde, passt zu dieser breiteren Philosophie, auch wenn sie nicht dem hochkarätigen Neuzugang entspricht, den der Trainer ursprünglich gewünscht hatte.

Ndiaye kommt vom gambischen Klub Gambinos Stars, der Teil von Bayerns Red&Gold-Talentpartnerschaftsnetzwerk ist, und unterschreibt einen langfristigen Vertrag nach einer produktiven Leihzeit in Münchener Farben in der zweiten Hälfte der letzten Saison. Der senegalesische Nationalspieler wird als echte Kaderoption im zentralen Mittelfeld angesehen, anstatt nur als Entwicklungsprojekt, und gibt Kompany eine vierte Option in diesem Bereich des Spielfelds zu einem Bruchteil der Kosten der erfahrenen Neuzugänge des Vereins.

Die Sommeraktivitäten von Bayern München werden nun als abgeschlossen angesehen, was die Zugänge betrifft, während sich der Fokus des Vereins auf potenzielle Abgänge verlagert, da er seine Gehaltskosten vor dem vollständigen Schließen des nationalen Transferfensters reduzieren möchte.

Ob Kompanýs Vorliebe für weitere Verstärkungen im Januar wieder aufkommt, bleibt abzuwarten, aber vorerst muss der Cheftrainer mit der bereits um seinen Kader versammelten Tiefe auskommen.

Ndiaye reiht sich in andere aufstrebende Talente ein, die auf eine Anerkennung im Seniorenbereich bei Bayern drängen, darunter Mittelfeldspieler Tim Binder, dessen Vertrag nach einer beeindruckenden Vorbereitung bis 2030 verlängert wurde, und der 17-jährige Flügelspieler Maycon Cardozo, der nach einer Schulteroperation für mehrere Monate ausfallen wird.

Gemeinsam unterstreichen die drei eine Kaderaufbau-Strategie, die ebenso stark auf interne Entwicklung setzt wie auf hochkarätige Verpflichtungen, auch wenn sie den Cheftrainer gelegentlich mit dem Wunsch nach mehr vom Markt zurücklässt.