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Frankfurt verkauft Doan an Al Ittihad, strebt Rückkehr von Kalimuendo an

·Von Paul Lindisfarne
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Frankfurt verkauft Doan an Al Ittihad, strebt Rückkehr von Kalimuendo an

Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt scheint bereit zu sein, den Flügelspieler Ritsu Doan an den saudischen Klub Al Ittihad zu verkaufen, während sie gleichzeitig daran arbeiten, den Stürmer Arnaud Kalimuendo von Nottingham Forest zurückzuholen.

Kicker berichtet, dass ein Deal zwischen Frankfurt und Al Ittihad für Doan in der Pipeline ist, wobei nur noch kleinere Details zu klären sind.

Der saudi-arabische Klub wird etwa 17 Millionen Euro für den Japaner zahlen, der 69 Länderspiele für sein Land absolviert hat - ein Verlust von etwa 4 Millionen Euro für Frankfurt, da sie Freiburg im letzten Jahr 21 Millionen Euro für ihn gezahlt haben. Der Verkauf wird größtenteils durch finanzielle Notwendigkeit vorangetrieben, da der deutsche Klub frische Einnahmen benötigt, obwohl ursprünglich geplant war, dass Doan, ein Linksfuß, in dieser Saison regelmäßig startet. Es wird berichtet, dass ihm in Saudi-Arabien ein Gehalt von 9 Millionen Euro netto jährlich angeboten wurde.

Gleichzeitig arbeitet Eintracht Frankfurt daran, ein bekanntes Gesicht zurückzubringen.

Bild berichtet, dass die Gespräche mit Nottingham Forest über Kalimuendo vor der Frist am Dienstag intensiver geworden sind, wobei der deutsche Klub hofft, den 24-jährigen Franzosen zurückzuholen, der in der zweiten Hälfte der letzten Saison während eines Leihgeschäfts in Frankfurt sechs Tore erzielte.

Forest-Trainer Oliver Glasner - der in diesen Seiten umfangreich über seinen eigenen Sommerumbau am City Ground berichtet wurde - soll bereits angedeutet haben, dass Kalimuendo gehen könnte, da der Stürmer aus dem Kader von Forest für das 2:2-Unentschieden am letzten Wochenende gegen Liverpool gestrichen wurde.

Ein Leihgeschäft mit einer Kaufoption oder Kaufverpflichtung wird als wahrscheinliche Struktur ins Spiel gebracht, was Frankfurts anhaltenden Bedarf an Transfer-Einnahmen widerspiegelt, während sie gleichzeitig versuchen, sich zu verstärken. Kalimuendo selbst hat klar gemacht, dass er nach Frankfurt zurückkehren möchte, was dem Wechsel mit kaum 24 Stunden vor dem Schließen des Fensters echten Schwung verleiht.

Die beiden Deals zusammen zeigen den Balanceakt, dem sich Frankfurts Rekrutierungsabteilung in den letzten Stunden des Sommers gegenübersieht: Mittel durch den Verkauf von Doan zu beschaffen, während sie gleichzeitig versuchen, in bewährte Qualität über Kalimuendo zu reinvestieren, dessen kurzes Leihgeschäft in der letzten Saison einen klaren Eindruck sowohl beim Klub als auch bei seinen Anhängern hinterlassen hat.

Sollte der Kalimuendo-Deal zustande kommen, würde es Cheftrainer Adi Hütter eine vertraute und produktive Angriffsoption sofort zur Verfügung stellen, um zumindest einen Teil der Torbedrohung auszugleichen, die mit Doans Abgang nach Saudi-Arabien verloren ging.