Barcelona und PSG haben mehrere Tage mit den Verhandlungen über den Transfer des in Valencia geborenen Stürmers verbracht, wobei die Gespräche diskret zwischen den Sportdirektoren beider Vereine, Deco und Luis Campos, die eine enge Freundschaft pflegen, geführt wurden.
Während die Aufmerksamkeit bei Barcelona auf den Situationen von Julián Álvarez, Rodri und Ronald Araújo lag, hat sich der Abgang von Torres im Hintergrund ruhig dem Abschluss genähert.
Offiziell sollte Barcelona am kommenden Mittwoch ein Treffen mit dem Spieler abhalten, dem Datum, an dem die Weltmeister von Spanien wieder zum Training der ersten Mannschaft zurückkehren sollten, aber dieses Treffen wird voraussichtlich nicht notwendig sein, nachdem Torres' Vertreter den Verein über seinen Wunsch informiert haben, nach Paris zu wechseln.
Der Stürmer hat bereits eine Einigung mit PSG über persönliche Bedingungen erzielt und sich auf einen Vierjahresvertrag verpflichtet, sodass nur noch die Transfergebühr zwischen den beiden Vereinen finalisiert werden muss. Die Positionen sollen nah beieinander liegen, mit einer möglichen Einigung innerhalb von Tagen, und alle Parteien sind daran interessiert, den Deal vor Mittwoch abzuschließen, damit Torres nicht zum Training zurückkehren muss.
PSG wird voraussichtlich eine Gebühr in Höhe von etwa 50 Millionen Euro an Barcelona zahlen, wobei die endgültige Summe und etwaige leistungsbezogene Zusatzleistungen noch verhandelt werden.
Spekulationen über einen Wechsel nach Paris tauchten erstmals während der Weltmeisterschaft auf, obwohl weder PSG noch der Spieler zu diesem Zeitpunkt etwas bestätigten. Torres sprach letzte Woche während eines Interviews in den Vereinigten Staaten, wo er mehrere Tage mit Werbeverpflichtungen verbrachte, über seine Zukunft und ließ die Tür für einen Abgang offen.
"Ich habe einen Vertrag mit Barça, aber... im Fußball weiß man nie. Ich warte darauf, die richtige Entscheidung zu treffen; ich weiß es noch nicht," sagte er und fügte eine deutliche Bemerkung zu seiner Vertragssituation hinzu, die in einem Jahr ausläuft, ohne dass bisher eine Verlängerung angeboten wurde.
"Sie müssen beweisen, dass sie mich wollen, dass sie kommen, um zu verhandeln, und am Ende wird alles gut werden."
Barcelona hat seitdem wenig Klarheit zu dem Thema geboten, wobei Cheftrainer Hansi Flick sich darauf beschränkte zu sagen: "Wir werden sehen, was passiert."
Die Position des Vereins bleibt vorerst, dass jede Entscheidung bis Mittwoch warten sollte, auch wenn die Gespräche unabhängig davon fortgesetzt wurden.
