"Julian ist nicht zu verkaufen", sagte der Verein in einer Erklärung, die veröffentlicht wurde von Marca. "Es gab kein Angebot für unseren Spieler und es hat kein Treffen stattgefunden."
Die Verantwortlichen im Metropolitano gingen weiter und beschrieben Wochen der Spekulation als einen koordinierten Versuch, die Mannschaft zu verunsichern.
"Wir sind müde von Monaten voller Lügen, Halbwahrheiten, Belästigungen unserer Spieler in gemischten Zonen und absurden Fragen, die Teil einer vorab festgelegten Kampagne sind."
Entscheidenderweise war Atletico Madrid vorsichtig, Alvarez selbst von dem Lärm um seine Zukunft zu trennen. Der 26-jährige Argentinier, der letzten Sommer für 82 Millionen Pfund von Manchester City kam, hat in dieser Saison in 35 Einsätzen 13 Tore erzielt und sechs Vorlagen gegeben.
"Julian hat jederzeit ein tadelloses Verhalten gezeigt", sagte der Verein. "Er hat alles auf dem Platz gegeben und maximalen Professionalismus demonstriert. Wir wissen, dass diese Störung nicht von ihm verursacht wurde. Er hat sich immer perfekt verhalten."
Berichten zufolge soll Barcelonas Sportdirektor Deco sich mit Alvarezs Agenten Fernando Hidalgo in einem Hotel in Barcelona getroffen haben, wobei der katalanische Klub bestrebt ist, einen Deal vor Beginn der Weltmeisterschaft Mitte Juni zu bestätigen. Barcelona soll ein erstes Angebot in Höhe von etwa 90 Millionen Euro abgegeben haben, einschließlich Ferran Torres als Ausgleich. Die Antwort von Atletico auf diesen Ansatz war laut mehreren Berichten sofort und ablehnend - der Verein wird nicht unter einem Betrag verhandeln, der zwischen 150 Millionen und 175 Millionen Euro liegen soll, und ist nicht an Spieler-plus-Barzahlung-Paketen interessiert.
Die interne Position von Atletico ist, dass ein erzwungener Verkauf zwischen Rivalen dieser Größenordnung unrealistisch ist, wenn der verkaufende Verein kein Interesse am Verkauf hat. Alvarez hat einen Vertrag bis 2030. Seine Ausstiegsklausel soll über 500 Millionen Euro liegen.
Die Erklärung von Atletico kommt, während Trainer Diego Simeone öffentlich betont hat, dass er unbesorgt ist, und den Reportern sagte, dass er nicht darüber sprechen kann, was in dem Kopf seines Stürmers vorgeht, sondern nur über das, was er auf dem Trainingsplatz sieht. "Er kehrt zu dem Niveau zurück, das er immer hatte, und wir brauchen ihn auf diese Weise", sagte Simeone.
Barcelona steht unter einem zunehmenden Zeitdruck. Robert Lewandowski wird am Ende der nächsten Saison gehen, und der Verein sieht Alvarez als den idealen langfristigen Nachfolger. Ob dieser Wunsch in ein Angebot umgesetzt wird, das Atletico bewegt, bleibt die Frage. Für den Moment ist die Antwort aus dem Metropolitano eindeutig.
