Brightons Verfolgung von El Mala scheint erneut in Enttäuschung zu enden, da der Bundesliga-Jugendspieler auf dem besten Weg ist, mindestens eine weitere Saison in Köln zu verbringen, nachdem seine Mutter klar gemacht hat, dass er diesen Sommer nicht nach England wechseln wird.
Sabrina El Mala, die als Agentin ihres Sohnes fungiert, informierte die Hierarchie von Köln, dass der 19-Jährige den Wechsel nicht vollziehen wird, laut Sport Bild. Sie ließ nur einen schmalen Spielraum: Sollte ein Eliteclub "mit internationaler Präsenz" sich melden, würde die Familie es in Betracht ziehen, obwohl es derzeit keine Hinweise darauf gibt, dass ein solcher Club plant, aktiv zu werden.
Brightons Trainer Fabian Hurzeler wird dennoch erwartet, einen letzten Versuch zu unternehmen, um ihre Meinung zu ändern, in dem, was Sport Bild als "letzten Versuch" beschreibt, den Stürmer zu überzeugen, nach England zu wechseln. Der deutsche Trainer ist sich jedoch bewusst, dass ein Transfer "ohne die Zusammenarbeit der Mutter unwahrscheinlich ist" - eine Lektion, die Brighton bereits in diesem Jahr gelernt hat, nachdem sie sieben Monate damit verbracht haben, El Mala zu umwerben, nur um zu sehen, wie der Deal zusammenbrach.
Brentford hatte im Juni ebenfalls wenig Erfolg, als ein angebliches €50-Millionen-Abkommen im letzten Moment scheiterte, nachdem Sabrina El Mala den Wechsel als den falschen Schritt in der Karriere ihres Sohnes abgelehnt hatte.
Die Zeichen deuten zunehmend auf eine weitere Saison in Köln für den U21-Nationalspieler Deutschlands hin, der selbst offener für die Idee geworden ist, zu bleiben. Köln hingegen steht unter weniger finanziellem Druck, da sie eine Gebühr für den Wechsel von Jakub Kaminski zu Benfica erhalten haben, was bedeutet, dass die Millionen, die ein Verkauf von El Mala generieren würde, nicht mehr als entscheidend für die Sommerpläne des Clubs angesehen werden.
El Mala, der von Viktoria Köln für angeblich €350.000 kam, hat einen Vertrag beim Club bis 2030, was Köln eine starke Position in zukünftigen Verhandlungen gibt, unabhängig davon, wie sich seine Situation in den kommenden Wochen entwickelt.
Andere Premier-League-Clubs, einschließlich Newcastle, haben in den letzten Monaten ebenfalls Kontakt über einen möglichen Deal aufgenommen, wurden jedoch von einer Familie abgewiesen, die klar gemacht hat, dass sie die Geschwindigkeit und Richtung eines Wechsels mit totaler Autorität kontrollieren möchte, unabhängig von dem Interesse aus England.
