Köln bestätigte die Verlängerung am Donnerstagabend, wobei der Flügelspieler von seiner gewohnten Nummer 13 auf das prestigeträchtige Trikot mit der Nummer 10 des Vereins wechselte, als Teil der Ankündigung.
"Es war eine große Ehre, die 13 für euch zu tragen," sagte El Mala in einer Videobotschaft an die Fans und fügte hinzu: "Aber eure neue Nummer 10 bleibt."
Der Wechsel beendet monatelange Spekulationen, die auch das Interesse von RB Leipzig geweckt hatten, wobei Dortmund Berichten zufolge nicht bereit war, eine Gebühr in Höhe von etwa 50 Millionen Euro zu zahlen, bevor sie die Gespräche ganz abbrachen.
Laut dem Kölner Stadt-Anzeiger werden El Malas Eltern nun fünf Prozent einer zukünftigen Ablösesumme erhalten, sollte ihr Sohn letztendlich verkauft werden, zusätzlich zu einer jährlichen Treuezahlung von 500.000 Euro vom Verein.
El Mala selbst hat sein Gehalt mindestens verdoppelt von zuvor 1,2 Millionen Euro pro Jahr, wobei Berichte von Sky Deutschland und come-on-fc.com darauf hindeuten, dass sein Gesamtpaket, einschließlich Boni, nun etwa 3 Millionen Euro jährlich wert sein könnte -- was ihn zum bestverdienenden Spieler von Köln macht.
Ebenso bedeutend für Köln ist, was der Vertrag nicht enthält. Wie bei seiner vorherigen Verlängerung im Jahr 2025 enthält der neue Vertrag keine Ausstiegsklausel, was bedeutet, dass der Bundesliga-Verein die volle Kontrolle über einen zukünftigen Verkauf behält. Sportdirektor Thomas Kessler bestätigte dies bei einer Fan-Veranstaltung am Freitag.
"Es gibt kein Gentleman-Abkommen, und es gibt auch keine Klausel im neuen Vertrag," sagte er und fügte hinzu, dass Köln nur Angebote in Betracht ziehen würde, "die den sportlichen Verlust ausgleichen würden."
Die Verlängerung krönt einen turbulenten Sommer für El Mala, der zu verschiedenen Zeitpunkten kurz davor war, in die Premier League, zu Borussia Dortmund und RB Leipzig zu wechseln, bevor er sich entschied, in der Stadt zu bleiben, in der er seinen Namen gemacht hat. Sein jüngerer Bruder Malek, der für die Reservemannschaft von Köln spielt, wurde zu Beginn des Fensters mit seiner eigenen Verlängerung bis 2031 belohnt.
Kölns Bereitschaft, so weit zu gehen, um El Mala zu halten, spiegelt wider, wie zentral er für die Pläne des Vereins geworden ist. Der Flügelspieler hatte in der letzten Saison seinen Durchbruch und hat sich unter Cheftrainer René Wagner weiterentwickelt, dessen Beziehung zu dem Spieler als ein wesentlicher Faktor angesehen wird, um ihn zu überzeugen, zu bleiben, anstatt einen Wechsel zu den größeren Clubs der Bundesliga zu fordern.
