Newcastle United nahm in der letzten Woche des Transferfensters Kontakt mit dem VfB Stuttgart wegen eines Wechsels des marokkanischen Nationalspielers auf, während Galatasaray und der saudische Klub Al Ittihad ebenfalls konkretes Interesse zeigten.
Al Ittihad soll angeblich angeboten haben, das Gehalt des 22-Jährigen zu verdreifachen und ein Angebot über 40 Millionen Euro abgegeben haben, doch El Khannouss selbst beendete letztendlich jede Aussicht auf einen Deal.
Im Gespräch mit Bild erklärte der Spielmacher, dass ein klarer Entwicklungsplan über zwei Jahre, der bei seiner Ankunft in Stuttgart vereinbart wurde, hinter seiner Entscheidung zu bleiben stehe.
"Es gab Angebote, aber das wäre nicht der richtige Schritt für mich gewesen. Als ich in Stuttgart ankam, haben wir einen Plan für zwei Saisons vereinbart," sagte El Khannouss.
"Ich möchte Leistung zeigen und mir meinen Platz in der Startelf verdienen. Stuttgart ist der beste Ort für mich, um mich als Spieler weiterzuentwickeln.
"Wir spielen Champions-League-Fußball. In meiner jungen Karriere habe ich bereits fast alles gespielt, nur die Champions League fehlt noch. Deshalb bin ich hier am richtigen Ort."
Die Stuttgart-Anhänger können sich nun auf mindestens eine weitere Saison mit dem in Belgien geborenen Marokkaner freuen, bevor dieser zweijährige Zeitrahmen abgeschlossen ist. El Khannouss unterstrich seinen Wert für Sebastian Hoeness' Mannschaft mit seinem ersten Start der Saison gegen Köln, bei dem er in der 39. Minute zum 4:1-Sieg traf.
El Khannouss war nicht der einzige offensive Spieler, der in diesem Sommer einen lukrativen Wechsel vom Mercedes-Benz Arena ablehnte. Ermedin Demirović wies ebenfalls das Interesse von Galatasaray zurück, nachdem der Stürmer Dzenan Pejcinovic verpflichtet wurde, und entschied sich stattdessen, um seinen Platz zu kämpfen, nachdem er als Verkaufskandidat gehandelt wurde.
"Ich habe mir vorgenommen, den Respekt für meinen Namen zurückzugewinnen. Es gab viel Gerede, die Leute sagten, ich sei ein Kandidat für einen Verkauf," sagte der bosnische Stürmer. "Jetzt konnte ich zeigen, dass ich hier bin und dass ich kein Spieler bin, der keinen Verein finden kann. Ich wollte bleiben, und ich hatte auch großartige Gespräche mit dem Trainer. Ich wollte hier diesen Weg weitergehen, anstatt nach einem Ausweg zu suchen."
