Der Bundesliga-Verein wird voraussichtlich mindestens 35 Millionen Euro an positiven Transfererlösen verlangen, während Sportdirektor Markus Krösche den Kader für die nächste Saison umgestaltet.
Laut Sport Bild, bleibt die finanzielle Lage Frankfurts dank einer Kapitalerhöhung, die im letzten Jahr eingeführt wurde, und der Möglichkeit eines großen Eigentümerdeals mit dem ehemaligen Investor Stephen Orenstein stabil.
Orenstein erwägt Berichten zufolge, seinen verbleibenden Anteil von 10,1 Prozent am Verein zu verkaufen, was Frankfurt mindestens 80 Millionen Euro einbringen könnte, wenn eine Einigung erzielt wird.
Dennoch wird erwartet, dass der Verein die Kosten senkt, nachdem er sich nicht für den europäischen Wettbewerb qualifizieren konnte.
Verteidiger Nathaniel Brown wird intern nun als fast sicher angesehen, dass er während des kommenden Transferfensters gehen wird. Der 22-Jährige hat in dieser Saison aufgrund seiner Athletik und Vielseitigkeit zunehmendes Interesse geweckt.
Can Uzun könnte ebenfalls gehen, nachdem Frankfurt es nicht geschafft hat, europäischen Fußball zu sichern. Der 20-jährige türkische Nationalspieler bleibt eines der wertvollsten jungen Talente des Vereins und wird voraussichtlich Aufmerksamkeit aus ganz Europa auf sich ziehen.
Frankfurt hatte gehofft, dass die Qualifikation für den kontinentalen Wettbewerb helfen würde, den Kern des Kaders zu schützen.
Stattdessen sieht sich Krösche nun dem Druck ausgesetzt, finanzielle Herausforderungen mit der Aufrechterhaltung ausreichender Qualität zu verbinden, um den Verein im Inland wettbewerbsfähig zu halten.
Die Bundesliga-Seite hat sich einen Ruf dafür aufgebaut, junge Talente zu entwickeln, bevor sie mit erheblichem Gewinn verkauft werden, wobei Randal Kolo Muani, Omar Marmoush und Willian Pacho zu den jüngsten Beispielen gehören.
Dieses Modell scheint in diesem Sommer erneut fortgesetzt zu werden.