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Dybala zielt darauf ab, Roma in die Champions-League-Plätze zu schießen, während Vertragszweifel bestehen

·Von Paul Lindisfarne
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Dybala zielt darauf ab, Roma in die Champions-League-Plätze zu schießen, während Vertragszweifel bestehen

AS Roma/X.com

Paulo Dybala zielt darauf ab, in den letzten vier Spielen von Roma zu seiner Form zurückzufinden, während der Stürmer -- dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft -- sowohl die Champions-League-Qualifikation des Vereins als auch seine eigene Zukunft in einem einzigen Endspurt beeinflussen möchte.

AS Roma trifft in ihren verbleibenden Spielen auf Fiorentina, Parma, Lazio und Hellas Verona, während der Champions-League-Fußball in der Hauptstadt seit sieben Saisons abwesend ist. Gasperini ist bereit, den Argentinier am Montag zu starten, laut dem Corriere dello Sport, da er Dybala's Kreativität in einem vier Spiele umfassenden Finale freisetzen möchte.

Dybala hat seit Dezember 2024 im Olimpico nicht mehr getroffen -- ein Tabu, das er entschlossen brechen möchte. Sein Beitrag in dieser Saison wurde durch wiederkehrende Verletzungen und die breitere Instabilität, die den Verein in den Wintermonaten erfasste, beeinträchtigt.

Die Vertragssituation fügt eine weitere Ebene der Komplexität hinzu. Dybala verdient derzeit 8 Millionen Euro pro Saison, eine Summe, die die Roma-Hierarchie als untragbar ansieht, angesichts der finanziellen Einschränkungen des Vereins.

Jede Verlängerung wird voraussichtlich leistungsbezogene Prämien und ein niedrigeres Grundgehalt beinhalten -- Bedingungen, die eine erhebliche Reduzierung für einen 33-Jährigen darstellen, der sich selbst als noch fähig sieht, auf höchstem Niveau zu spielen.

Gasperini möchte ihn behalten und hält ihn für wichtig für seine Vision für die Roma der nächsten Saison. Aber beide Parteien wissen, dass die Verhandlungen Kompromisse erfordern werden.

In der Zwischenzeit beobachten die Boca Juniors die Situation genau, wobei Leandro Paredes -- ein enger Freund von Dybala -- bereit sein soll, als Vermittler zu agieren, falls eine Rückkehr nach Argentinien eine realistische Option wird.