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Dortmund-Scout O'Riley, während Book die Brighton-Bundesliga-Brücke baut

·Von Junior Yekini
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Dortmund-Scout O'Riley, während Book die Brighton-Bundesliga-Brücke baut

BVB/X.com

Borussia Dortmund hat Gespräche mit Brighton & Hove Albion über den möglichen Transfer des dänischen Nationalspielers Matt O'Riley geführt, wobei Sportdirektor Ole Book persönlich Informationen über die Bedingungen eines möglichen Deals eingeholt hat.

O'Riley, 25, wechselte letzten Sommer für 25 Millionen Pfund von Celtic zu Brighton und hatte sofort Schwierigkeiten, sich in die Pläne von Fabian Hürzeler einzuordnen, da er die erste Saisonhälfte leihweise bei Olympique de Marseille verbrachte, bevor er im Januar zurückkehrte.

Er hat in dieser Saison insgesamt 15 Einsätze für Brighton absolviert, und der Verein ist offen für einen Verkauf zu einer Ablösesumme im Bereich von 15 bis 20 Millionen Euro.

Der Trainer von Borussia Dortmund, Niko Kovač, und die Scouting-Abteilung des Vereins sollen von O'Rileys Profil begeistert sein. Der dänische Nationalspieler -- geboren in London von einer dänischen Mutter und einem irisch-amerikanischen Vater -- spielt als offensiver zentraler Mittelfeldspieler und bringt ein Niveau an technischer Qualität und Premier-League-Erfahrung mit, das dem Profil entspricht, das Book anstrebt, während er den Kader unter der Leitung des neuen Sportdirektors umgestaltet.

O'Riley glänzte während seiner drei Saisons bei Celtic, erzielte 13 Tore und bereitete in seiner letzten Saison beim schottischen Klub 11 Tore vor, was die Aufmerksamkeit mehrerer Top-Europäischer Vereine auf sich zog, bevor der Wechsel zu Brighton stattfand. Der relativ bescheidene Preis spiegelt sein begrenztes Engagement in dieser Saison wider und bietet Dortmund einen realistischen Weg zum Transfer.

Brighton hat bis 2029 einen vertraglichen Anspruch auf den Spieler, was ihnen Spielraum gibt, eine volle Ablösesumme zu verlangen, anstatt ein reduziertes Angebot anzunehmen. Atletico Madrid hat laut Sky Sports UK. ebenfalls ein langanhaltendes Interesse an O'Riley.

Ob Dortmund zuerst und formell aktiv wird, hängt vom Ausgang ihrer eigenen Sommerplanung ab, die ein eingeschränktes Budget berücksichtigen muss, nachdem sie in der Play-off-Runde aus der Champions League ausgeschieden sind.