Laut dem Journalisten Fabrizio Romano wird der argentinische Innenverteidiger nicht bei Tottenham bleiben, und sein Abgang eröffnet ein Szenario, das für Diego Simeone im vergangenen Jahr absolute Priorität hatte.
Atletico Madrid machte Romero im vergangenen Jahr zu ihrem wichtigsten defensiven Ziel, wobei Simeone ihn als den idealen Anführer für eine Abwehr ansah, die Hierarchie und Charakter benötigt. Diese Operation erwies sich damals als unmöglich, da Tottenham an einer Bewertung von 70 Millionen Euro festhielt - eine Summe, die letztendlich die Verhandlungen abkühlte.
Was sich nie änderte, war die Bereitschaft des Spielers, zu wechseln. Romero hat in den letzten Monaten mehrmals angedeutet, dass er den Wunsch hat, Fußball in Spanien zu erleben, wobei die Aussicht, unter Simeone zu spielen, ihn immer angesprochen hat - ein Interesse, das wechselseitig war.
Jetzt sieht die Situation anders aus. Romeros Entscheidung, Tottenham zu verlassen, bringt seinen Namen zurück auf den Markt und auf das Radar mehrerer der größten Clubs Europas, darunter Atletico, wobei die Mannschaft von Diego Simeone weiterhin jede Gelegenheit zur Stärkung der Abwehrmitte beobachtet.
Romero bleibt einer der komplettesten Innenverteidiger auf dem Kontinent - ein aggressiver Verteidiger, dominant in der Luft, mit einer Persönlichkeit, die perfekt ins Metropolitano passen würde.
Sein Fall wird durch seine jüngste Form für Argentinien weiter gestärkt, da Romero einmal mehr eines der wichtigsten Puzzlestücke in Lionel Scalonis Mannschaft bei der Weltmeisterschaft war und als Anführer einer Abwehr agierte, die während des gesamten Turniers auf höchstem Niveau konkurrierte. Mit 28 Jahren hat der in Córdoba geborene Verteidiger bereits eine umfangreiche internationale Karriere hinter sich und hat sich als einer der zuverlässigsten Innenverteidiger im Weltfußball etabliert.
Im Moment gibt es keine aktiven Verhandlungen oder formellen Ansätze von Atletico. Aber was vor wenigen Monaten noch unmöglich schien, ist erneut als echte Option auf dem Tisch.
