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Crystal Palace erwägt späten £30m-Transfer für Kaishu Sano

·Von Paul Lindisfarne
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Crystal Palace erwägt späten £30m-Transfer für Kaishu Sano

Mainz/X.com

Der Mainzer Mittelfeldspieler Kaishu Sano könnte noch vor der Frist am Dienstag zu Crystal Palace wechseln, da die beiden Vereine über eine Ablösesumme von etwa 30 Millionen Pfund sprechen.

Laut Bild, diskutieren die beiden Vereine jetzt über eine Gebühr in Höhe von 30 Millionen Pfund -- weit unter den 50-60 Millionen Euro, die Mainz nur wenige Tage zuvor gefordert hatte, und eine Summe, die der Bundesligist zuvor ausgeschlossen hatte, so spät im Transferfenster in Betracht zu ziehen.

Sportdirektor Christian Heidel hatte erst letzte Woche gesagt, dass Mainz am Tag der Frist selbst nicht verkaufen würde, und betont, dass der Verein genügend Zeit benötige, um einen Ersatz zu finden, bevor er einen Abgang genehmigt.

Die vorgeschlagene Struktur scheint diesen Widerstand abzubauen. Sano's Angebot soll eine erhebliche Weiterverkaufsbeteiligung enthalten, die Mainz einen Anteil an zukünftigen Transfers geben würde, ein Mechanismus, der eine niedrigere anfängliche Gebühr attraktiver machen könnte, angesichts der zentralen Rolle, die der 25-Jährige im Mittelfeld des Vereins spielt.

Sano gilt als der "Eisenmann" von Mainz, da er seit seiner Ankunft von Kashima Antlers vor zwei Jahren für nur 2,5 Millionen Euro in allen Wettbewerben nahezu maximale Spielminuten absolviert hat -- eine Gebühr, die im Vergleich zu seiner aktuellen Marktbewertung von etwa 50 Millionen Euro gering erscheint.

Der Spieler selbst soll an dem Wechsel interessiert sein, wobei Quellen in England andeuten, dass Sano "aus verschiedenen Gründen keinen besseren Markt anderswo hat", was darauf hindeutet, dass Crystal Palace als sein realistischster Weg in die Premier League in diesem Transferfenster angesehen werden könnte.

Der süd-londoner Verein hat unter dem neuen Cheftrainer Pierre Sage einen schwierigen Start erlebt, indem er seine ersten beiden Ligaspiele verloren hat, und war auf der Suche nach einer weiteren Verstärkung im Mittelfeld, da auch die Europa-League-Spiele in dieser Saison bevorstehen.

Sano, der 16 Mal für Japan gespielt hat, hat noch zwei Jahre auf seinem Vertrag bei Mainz, was bedeutet, dass der Bundesligist nicht verpflichtet ist zu verkaufen, wenn die Zahlen nicht zu ihren Gunsten ausfallen.

Er spielt typischerweise zusammen mit Nadiem Amiri im zentralen Mittelfeld, eine Partnerschaft, um die Mainz in dieser Saison einen Großteil ihrer defensiven Struktur und des Aufbauspiels aufgebaut hat. Mit nur noch wenigen Stunden bis zur Frist am Dienstag liegt die Entscheidung nun bei Heidel und seinem Rekrutierungsteam, ob sie eine Gebühr akzeptieren, die weit unter ihrer ursprünglichen Bewertung liegt, oder einen Spieler behalten, der grundlegend dafür geworden ist, wie Mainz Angriffe aus dem Mittelfeld aufbaut.