Football Presse

Chiesa enthüllt, dass Juventus ihm gesagt hat, er solle einen neuen Verein finden, und sagt, er hätte niemals für Liverpool gewechselt

·Von Paul Lindisfarne
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Federico Chiesa hat in einem offenen Interview mit der Gazzetta dello Sport bekannt gegeben, dass er sich nicht entschieden hat, Juventus zu verlassen -- stattdessen habe der Verein ihm mitgeteilt, dass er nicht mehr gewünscht sei und ihm keine Vertragsverlängerung angeboten wurde.

Er enthüllte auch seinen anhaltenden Wunsch, eines Tages zu dem Verein zurückzukehren, bei dem er sieben seiner besten Jahre verbracht hat.

Chiesa, 28, wechselte im Sommer 2025 zu Liverpool Football Club, nachdem er Turin verlassen hatte, und hat seitdem 36 Pflichtspiele für die Reds absolviert, dabei drei Tore erzielt und drei Vorlagen gegeben in einer Saison, in der seine Rolle an der Anfield peripher blieb.

Er war direkt über die Umstände seines Juventus-Abgangs und nannte die verantwortlichen Personen.

"(Cristiano) Giuntoli und Thiago Motta sagten zu mir: 'Fede, wir brauchen dich nicht -- finde einen Verein.' Es lief gut für mich. Ich habe wieder bei einem der fünf besten Vereine der Welt in Liverpool angefangen."

Er war ebenso direkt über die Version der Ereignisse, die zu der Zeit kursierte -- die Behauptung, dass er übermäßige Gehälter gefordert hätte.

"Ich hätte niemals von mir aus verlassen. Es wurde auch gesagt, dass ich viel Geld gefordert hätte, aber die Wahrheit ist anders. Mir wurde nie eine Verlängerung angeboten. Wir haben nicht einmal darüber gesprochen."

Der Schmerz über diesen Abschied hat sich nicht in Bitterkeit verwandelt.

"Juventus wird immer in meinem Herzen sein und ich würde gerne zurückkehren. Ich habe nie über Geld mit Juventus gesprochen und werde es auch nie tun. Ich hätte gerne in Schwarz und Weiß geblieben."

Chiesa hat noch vier Jahre auf seinem Vertrag mit Liverpool. Mit Andoni Iraola, der nach der Entlassung von Arne Slot als neuer Trainer des Vereins ernannt wurde, ist seine Zukunft an der Anfield alles andere als sicher -- und die Tür nach Turin scheint emotional offen zu bleiben.