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Chelsea hat Barcelonas Annäherung an Joao Pedro abgelehnt, während die Verhandlungen um Alvarez ins Stocken geraten

·Von Junior Yekini
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Chelsea hat die informelle Anfrage von Barcelona bezüglich des brasilianischen Stürmers Joao Pedro abgelehnt und über Vermittler klargestellt, dass der 24-Jährige nicht für einen Transfer zur Verfügung steht und in diesem Sommer nicht verkauft wird.

Laut ESPN Brasil, hat Barcelona etwa einen Monat lang hinter den Kulissen an einem Plan für Pedro gearbeitet, nachdem sie ihn als die primäre Alternative identifiziert hatten, falls ihre Verhandlungen mit dem Stürmer von Atlético Madrid, Julián Álvarez, scheitern.

Álvarez bleibt Barcelonas erste Wahl, aber Atlético verlangt rund 140 Millionen Euro -- eine Summe, die den katalanischen Klub dazu veranlasst hat, erschwinglichere Alternativen zu erkunden.

Pedro wurde von Barcelonas Cheftrainer Hansi Flick als Ziel genehmigt, und sein Profil wird schon lange als passend für ihren Stil angesehen. Der ehemalige Barcelona-Spieler und aktuelle Fußballkoordinator Bojan Krkić hat seine Präferenz öffentlich gemacht.

"Joao Pedro ist ideal für das Barça-System. Ich würde auf Joao Pedro setzen, anstatt auf Julián -- ich mag ihn mehr. Er vollendet, er spielt gut, er ist sehr komplett. Er ist Julián ähnlich, aber er ist mehr ein Torschütze und ein besserer Spieler."

Chelseas Antwort auf den Ansatz war schnell und eindeutig. Der Klub kommunizierte über Dritte, dass Pedro zentral für ihre Pläne ist und dass selbst eine Gebühr in der Größenordnung von 100 Millionen Euro nicht ausreichen würde, um Gespräche zu eröffnen.

Der brasilianische Stürmer, der letzten Sommer für über 60 Millionen Euro von Brighton und Hove Albion kam, hat in seiner ersten Saison an der Stamford Bridge 19 Tore und neun Vorlagen in 46 Einsätzen geliefert und somit das Vertrauen gerechtfertigt, das in ihn gesetzt wurde.

Pedro selbst soll kein Interesse daran haben, den Klub zu verlassen, da sein Fokus vollständig darauf liegt, die Saison mit Chelsea zu beenden und sich dann auf die Weltmeisterschaft mit Brasilien vorzubereiten, wo er voraussichtlich eine prominente Rolle unter Carlo Ancelotti spielen wird.

Sein Vertrag läuft bis 2033, was jeglichen Druck auf Chelsea, Verhandlungen zu führen, beseitigt und dem Klub in zukünftigen Gesprächen alle Hebel in die Hand gibt. Barcelona wird ihre Suche woanders umleiten müssen.