Die Sportabteilung von Celta Vigo, geleitet von Marco Garcés, hat laut Marca eine grundsätzliche Einigung mit Bayer Leverkusen erzielt, damit Faye für die Saison 2026-27 nach Balaídos wechselt, wobei nur noch die endgültigen Unterlagen zu erledigen sind.
Der senegalesische Innenverteidiger, der im September 22 Jahre alt wird, ist 1,91 m groß und hat einen Vertrag beim Bundesliga-Verein bis 2030, nachdem er dort im letzten Sommer einen Fünfjahresvertrag unterschrieben hat.
Faye verbrachte die vergangene Saison leihweise bei Lorient in der Ligue 1, wo er 19 Einsätze hatte und regelmäßig spielte, abgesehen von einer viermonatigen Verletzungspause zur Mitte der Saison. Bevor er nach Deutschland wechselte, kam er aus Häcken in Schweden, wo Bayer Leverkusen etwa 3 Millionen Euro zahlte, um ihn nach einer Leihe bei Örgryte zu verpflichten.
Der Verteidiger begann seine Karriere in der Diambars-Akademie in seinem Heimatland Senegal, einer der bekanntesten Fußballschulen des Landes, bevor er zum skandinavischen Fußball und dann zur Bundesliga wechselte.
Er wird voraussichtlich nächste Woche mit dem Kader nach Italien reisen für Celtas Mini-Vorbereitungstour, wo Claudio Giráldez' Mannschaft auf Sassuolo und Napoli treffen wird. Der Cheftrainer hat die Verpflichtung persönlich unterstützt, die dazu gedacht ist, die Arbeitslast von Marcos Alonso zu erleichtern, der mit 35 Jahren in der letzten Saison Celtas am häufigsten eingesetzter Feldspieler war.
Die Hinzufügung eines linksfüßigen Innenverteidigers gibt Giráldez auch mehr Balance in der Abwehr, da Faye entweder als Teil einer Dreierkette oder neben einem rechtsfüßigen Partner in einer Abwehr mit zwei Spielern spielen kann.
Garcés' Abteilung steht auch kurz davor, einen Ersatztorhüter zu finalisieren, um die Sommergeschäfte des Kaders vor dem Saisonauftakt gegen Osasuna in Balaídos am 16. August abzuschließen.
Celtas Vorbereitungsschedule geht mit der Italienreise weiter, bevor der Kader nach Galicien zurückkehrt für die finalen Vorbereitungen, wobei der Verein darauf bedacht ist, dass alle Neuzugänge in den ersten Wochen der Saison registriert und verfügbar sind, anstatt sie schrittweise einzugewöhnen.
