Der Verein gab die Ankündigung am Montag bekannt, sechs Tage nachdem Iraola bestätigte, dass er den Vitality Stadium verlassen würde, wenn sein Vertrag diesen Sommer ausläuft. Der 49-jährige Rose ist seit seiner Entlassung durch RB Leipzig im März 2025 arbeitslos.
Bournemouth erklärte in einer Mitteilung: "AFC Bournemouth freut sich, die Verpflichtung von Marco Rose als neuen Cheftrainer des Vereins mit einem Drei-Jahres-Vertrag zu bestätigen, der nach dem Ende der Saison 2025-26 beginnen wird."
"Der 49-Jährige kommt an die Südküste mit einer Fülle an Erfahrung auf höchstem Niveau im europäischen Fußball, nachdem er Red Bull Salzburg, Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und RB Leipzig trainiert hat."
Rose begann seine Trainerkarriere 2012 bei seinem Jugendverein Lokomotive Leipzig, bevor er zur Red Bull-Organisation wechselte und sich 2017 zum Cheftrainer bei Salzburg hocharbeitete, wo er hintereinander die österreichischen Bundesliga-Titel gewann.
2019 kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm Mönchengladbach, bevor er zu Dortmund wechselte, wo er mit Erling Haaland und Jude Bellingham arbeitete. Nach einer Saison im Signal Iduna Park wechselte er zu Leipzig, wo er den DFB Pokal und den Supercup gewann, bevor er im letzten Jahr entlassen wurde.
Kieran McKenna von Ipswich Town war ebenfalls auf der Shortlist von Bournemouth, aber Rose war durchgehend der bevorzugte Kandidat. Er wird bei seiner Übernahme diesen Sommer keine Premier-League-Erfahrung als Spieler oder Trainer haben.
Iraolas Abgang lässt Bournemouth auf dem Markt für eine Reihe anderer Vereine zurück. Crystal Palace gehört zu den Berichten zufolge Interessierten an dem Spanier, wobei ein lukratives Angebot vorgelegt worden sein soll.
Bournemouth ist derzeit seit 13 Spielen ungeschlagen und belegt den achten Platz in der Premier League, punktgleich mit Chelsea, bei noch fünf verbleibenden Spielen.
