Präsident Herbert Hainer von Bayern München ging direkt zu Bild mit seiner Botschaft: "Michael Olise ist ein Bayern-Spieler und hat einen langfristigen Vertrag. Wir sind kein Verkaufsklub. Wenn Florentino Pérez uns ein Angebot machen möchte -- was nicht geschehen ist -- kann er sich die Mühe sparen."
Ehrenpräsident Uli Hoeness ging noch weiter.
"Olise für 200 Millionen Euro verkaufen? Er wird nicht verkauft," sagte Hoeness. "Wir spielen für unsere Fans, und 200 Millionen Euro auf dem Konto sind nutzlos, wenn wir jeden Samstag schlechter spielen."
Die öffentlichen Äußerungen von zwei der mächtigsten Figuren bei Bayern folgten Berichten, dass Florentino Pérez, frisch wiedergewählt als Präsident von Real Madrid, ein klubrekordverdächtiges Angebot von rund 150 Millionen Euro für den 24-jährigen Flügelspieler vorbereitet.
Pérez selbst bestritt, als er während der Mediengespräche direkt gefragt wurde, ob Olise sein Ziel sei: "Er ist ein großartiger Spieler, aber es ist nicht er."
Spanisches Medium TeleFootball berichtete anschließend, dass Olise genau der Spieler ist, den Pérez im Sinn hatte.
Laut Sky Deutschland, würde Bayern nur in Betracht ziehen, Gespräche aufzunehmen, wenn ein Angebot 200 Millionen Euro übersteigt -- während gleichzeitig öffentlich erklärt wird, dass kein Preis ausreichend wäre.
Olise kam im Sommer 2024 für 60 Millionen Euro von Crystal Palace zu Bayern und hat sich als einer der dynamischsten Flügelstürmer im europäischen Fußball etabliert. Er hat einen Vertrag bis 2029 und der Sportdirektor von Bayern, Max Eberl, hat öffentlich erklärt, dass es keine Ausstiegsklausel im Vertrag gibt.
Die Verfolgung ist Teil der größeren Ambition, die Pérez seiner Wiederwahlkampagne angehängt hat. Er versprach den Mitgliedern einen prominenten Galactico-Transfer, wenn er ins Amt zurückkehrt. Mit Ibrahima Konaté, der ablösefrei kommt, bleibt der Druck, einen namhaften Spieler auf dem Transfermarkt zu verpflichten.
Bayern wird es nicht einfach machen.
