Christian Lichtenauer, der seit Browns zweitem Lebensjahr eine schützende Figur für den deutschen Nationalspieler ist, sagte der Abendzeitung, dass Bayern während Browns Zeit im Jugendteam von Jahn Regensburg zwischen 2012 und 2016 erstmals Kontakt aufgenommen hat.
"Er hat schnell bei Jahn Eindruck hinterlassen und wurde zu einem der besten Spieler im Team, sodass mehrere Vereine auf uns zukamen," sagte Lichtenauer.
Auf die Frage, welche Vereine zu diesem Zeitpunkt Interesse gezeigt hatten, nannte Lichtenauer eine Trio von Optionen, zu denen auch das endgültige Ziel von Browns nächstem Wechsel gehörte.
"Ingolstadt, die zu diesem Zeitpunkt in der Bundesliga waren, und 1. FC Nürnberg," sagte er. "Bayern München hat uns auch zu einem ersten Kontaktgespräch eingeladen. Aber die Idee, den Jungen zu holen, war noch nicht vollständig ausgeprägt, da die Entfernung für uns sehr weit gewesen wäre.
"Seine einzige Option dort wäre gewesen, ins Internat zu gehen. Deshalb haben wir uns auch für Nürnberg entschieden."
In Nürnberg machte Brown seinen Durchbruch im Profifußball, ein Schritt, der schließlich zu seiner Entwicklung als vollwertiger deutscher Nationalspieler führte. Von dort wechselte er im Januar 2024 zu Eintracht Frankfurt, wo zwei produktive Bundesliga-Saisons und eine herausragende Rolle in Deutschlands WM-Kampagne in diesem Sommer ihn zu einem der begehrtesten jungen Außenverteidiger des Landes machten.
Bayern schloss diesen Monat seinen Transfer nach München für angeblich 55 Millionen Euro ab, wobei Nürnberg etwa 7 Millionen Euro dieser Gebühr selbst einstreichen kann, dank einer Weiterverkaufsbeteiligung von 12,5%, die aus seinem ursprünglichen Wechsel nach Frankfurt erhalten blieb.
Der Kontakt von Bayern München in diesen frühen Jahren führte damals nie zu einem Transfer, aber Lichtenauers Bericht deutet darauf hin, dass das Interesse des Vereins an Brown über den Großteil seiner Karriere hinweg konstant war, und sich nun endlich in einem dauerhaften Wechsel nach München niederschlägt, da er in diesem Sommer Konkurrenz und Absicherung auf der linken Seite von Bayerns Abwehr bieten soll.
