Osmani, der für Deutschlands U17 spielt, trainiert seit Februar regelmäßig mit der ersten Mannschaft von Bayern, eine Phase, die mit seinem Debüt in der Profimannschaft während eines 4:0-Siegs gegen Union Berlin gipfelte, als Cheftrainer Vincent Kompany dem in München geborenen Mittelfeldspieler seine ersten drei Minuten als Profi gab. Rückenprobleme haben ihn seitdem außer Gefecht gesetzt, aber der Verein schätzt den technisch versierten Linksfuß weiterhin sehr.
Der Plan für die nächste Saison sieht vor, dass Osmani hauptsächlich für die U19 von Bayern spielt, während er weiterhin regelmäßig mit der ersten Mannschaft trainiert, ein Weg, den der Verein in den letzten Saisons erfolgreich mit mehreren anderen Akademie-Absolventen unter Kompany genutzt hat.
Anstatt sofort in den regulären Kader der ersten Mannschaft befördert zu werden, soll der neue Vertrag einen Spieler binden, den Bayern als eines der vielversprechendsten Talente aus ihrem Jugendprogramm betrachtet, um ihre Position zu schützen, während das Interesse wahrscheinlich wachsen würde, wenn er in die letzten Jahre seiner vorherigen Verträge eintreten würde.
Nachdem Osmani 2017 von der lokalen Mannschaft TSV Milbertshofen in die Akademie von Bayern gewechselt ist, hat er sich durch jede Altersgruppe im Verein entwickelt und bereits die U17 als Kapitän angeführt. Da der Wettbewerb um Plätze im zentralen Mittelfeld auf Seniorenniveau weiterhin hart ist, gibt die Länge des neuen Vertrags Bayern die Sicherheit, ihn schrittweise weiterzuentwickeln, anstatt das Risiko einzugehen, ihn später umsonst zu verlieren.
Das Mannschaftsbild auf Seniorenniveau könnte möglicherweise schon früher als erwartet weitere Möglichkeiten für Osmani eröffnen.
Der Abgang von Leon Goretzka und der mögliche Wechsel des Mitspielers Noel Aseko zu Eintracht Frankfurt würden Bayern mit einem engeren Pool an Optionen hinter dem etablierten Trio Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof zurücklassen, was den Zeitrahmen für Akademie-Absolventen wie Osmani potenziell beschleunigen könnte.
Für den Moment bleibt die Priorität jedoch, ihn vollständig fit zu bekommen und sich in das regelmäßige Training mit Kompanys Mannschaft einzugewöhnen.
