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Bayern riskieren, in diesem Sommer mit einem unerwünschten Quartett festzusitzen

·Von Paul Lindisfarne
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Bayern riskieren, in diesem Sommer mit einem unerwünschten Quartett festzusitzen

Bayern Munich

Der Trainer von Bayern München, Vincent Kompany, wird wahrscheinlich zufrieden sein, wie sich sein Kader entwickelt, da Ismael Saibari, 25, und Nathaniel Brown, 23, beide kurz vor einem Wechsel nach München stehen, der nun als Formsache gilt.

Allein diese beiden Geschäfte werden den Verein voraussichtlich mehr als 100 Millionen Euro kosten, was Bayern München dazu zwingt, Spieler zu verkaufen, um die Bücher auszugleichen.

Dort liegen derzeit die Probleme des Vereins. Laut Kicker, hat Bayern bereits vier Spielern mitgeteilt, dass sie nicht mehr in den Plänen des Vereins sind: Joao Palhinha, 30, kürzlich ausgeliehen an Tottenham; Bryan Zaragoza, 24, ausgeliehen an Roma; Sacha Boey, 25, ausgeliehen an Galatasaray; und Torwart Alexander Nubel, 29, ausgeliehen an Stuttgart.

Bayern hofft, für das Quartett insgesamt zwischen 50 Millionen und 60 Millionen Euro zurückzuerhalten.

Das Problem ist ein Mangel an echten Käufern. Wo Interesse besteht, wie zum Beispiel das Interesse von Tottenham an Palhinha, deutet der Bericht darauf hin, dass die empfangenden Vereine versuchen, die Gebühr zu drücken, anstatt Bayerns Bewertung zu akzeptieren.

Das Problem wird dadurch verschärft, dass nur Nubel für die Weltmeisterschaft ausgewählt wurde, was bedeutet, dass die anderen drei keine Plattform auf der größten Bühne haben, um sich potenziellen Interessenten in diesem Sommer zu präsentieren.

Bayern riskieren nun, mit einer Gruppe unerwünschter Spieler in den Büchern zu bleiben. Der Verein hat insgesamt rund 90 Millionen Euro für Palhinha, Zaragoza, Boey und Nubel ausgegeben, was bedeutet, dass ein Transferverlust bereits unvermeidlich erscheint, obwohl Bayern daran arbeitet, diesen Verlust so gering wie möglich zu halten.

Innenverteidiger Min-jae Kim, 29, und Hiroki Ito, 27, können ebenfalls gehen, obwohl Berichten zufolge keine Eile um ihre Abgänge besteht. Bayern soll für jeden der beiden Verteidiger rund 20 Millionen Euro verlangen.

Die Situation spiegelt eine breitere Herausforderung im Kader-Management wider, mit der Bayern in diesem Sommer konfrontiert ist. Nachdem der Verein stark in Neuverpflichtungen investiert hat, um Kompanis Vision für den Kader zu verfolgen, benötigt der Verein nun, dass die Abgänge in einem ähnlichen Tempo vorankommen, sieht sich jedoch in einer relativ schwachen Verhandlungsposition, da es an konkurrierendem Interesse an mehreren der Spieler mangelt, die er loswerden möchte.