Binder, 19, hat in den Trainingseinheiten der ersten Mannschaft ausreichend beeindruckt, sodass Bayern seinen langfristigen Verbleib sichern möchte, wobei ein Vertrag bis 2030 bald unterzeichnet werden soll, laut Transfermarkt.
Mehrere 2. Bundesliga-Clubs haben in den letzten Wochen Anfragen zu dem Flügelspieler gestellt, obwohl das bisherige Interesse sich eher auf eine Leihe als auf einen festen Wechsel konzentriert hat, und Bayern beabsichtigt, ihn mindestens bis zur Winterpause in München zu halten.
Musialas Situation bleibt komplizierter. Der 23-Jährige wird laut Sky voraussichtlich das Pokalspiel am Mittwoch gegen VfL Osnabrück verpassen, obwohl das nicht unbedingt einen Rückschlag bedeutet: Er trainiert weiterhin voll mit der Mannschaft, wobei der Verein eine sorgfältige, risikofreie Aufbautrainingsphase priorisiert, anstatt ihn hastig wieder in den Wettkampf zurückzubringen.
Musiala gab letzten Monat bekannt, dass bei ihm behandelbare Abwesenheitsanfälle im Zusammenhang mit einer neurologischen Erkrankung diagnostiziert wurden, nachdem er während der Vorbereitungsspiele gegen RB Leipzig und Heidenheim zusammengebrochen war. Seine Medikation wurde seitdem angepasst, und Bayern möchte sehen, dass er eine volle Trainingswoche ohne Komplikationen bewältigt, bevor er wieder in die Kader für die Spieltage aufgenommen wird.
Der Kontrast zwischen den beiden Situationen - ein Spieler, der sorgfältig geschützt wird, der andere, der still belohnt wird - spiegelt die Breite der Kaderplanung von Bayern München in dieser Saison wider, indem die Gesundheit eines etablierten Nationalspielers mit der langfristigen Entwicklung eines Teenagers, der sich noch etabliert, in Einklang gebracht wird.
Keine der Situationen wird voraussichtlich überstürzt, da das Trainerteam von Vincent Kompany eng mit den medizinischen und Fitnessabteilungen zusammenarbeitet, um beide Fälle nach ihrem eigenen Zeitplan zu managen.
Für Musiala hat sich der Schwerpunkt von einem festen Rückkehrdatum hin zu einer einfachen Überwachung verschoben, wie sein Körper auf die angepasste Medikation über eine volle Trainingswoche reagiert.
Bayerns Ansatz war seit seiner öffentlichen Bekanntgabe der Diagnose absichtlich unaufgeregt, wobei der Verein betont, dass kein unmittelbares Gesundheitsrisiko besteht, aber Sicherheit gewünscht wird, bevor er wieder der Intensität eines Wettkampfspiels ausgesetzt wird. Ein Einsatz gegen Schalke am Wochenende bleibt möglich, abhängig davon, wie die kommenden Trainingstage verlaufen, obwohl nichts ausgeschlossen oder bestätigt wurde.
