Im Gespräch mit Bild, klang Freund deutlich zufriedener mit Itos Situation als sein Vorgänger nur wenige Wochen zuvor.
"Es war nie unsere große Absicht, Hiroki gehen zu lassen", sagte Freund. "Er ist ein wichtiger Spieler, der jetzt über einen längeren Zeitraum wieder richtig fit ist.
"Wenn etwas Außergewöhnliches gekommen wäre und Hiroki gesagt hätte, er könnte sich das vorstellen, dann hätten wir uns damit beschäftigt -- aber ansonsten war es kein großes Thema."
Das stellt einen bemerkenswerten Wandel im Ton der Führung von Bayern München dar. Sportvorstand Max Eberl hatte nur wenige Wochen zuvor erklärt, dass Ito weder als Linksverteidiger noch in der Innenverteidigung genügend Spielzeit bekommen würde, was dazu führte, dass der Japaner aktiv Ajax Amsterdam angeboten wurde.
Dieser Wechsel scheiterte letztendlich, als das Transferfenster der Eredivisie schloss, bevor ein Deal abgeschlossen werden konnte.
Ito, 27, kam im Sommer 2024 für rund 23,5 Millionen Euro von VfB Stuttgart zu Bayern und unterschrieb einen Vierjahresvertrag, der bis 2028 läuft. Seine Zeit in München wurde wiederholt durch Verletzungen, einschließlich eines Fußbruchs und anschließender Operation, beeinträchtigt, was ihn in seiner ersten vollen Saison im Verein auf eine Handvoll Einsätze beschränkte.
Die Vielseitigkeit des Japaners -- er kann als Linksverteidiger oder in der Innenverteidigung spielen -- wurde von der Bayern-Hierarchie immer wieder als Schlüsselressource genannt, wenn er fit ist, wobei Freund ihn zuvor als wichtigen Pfeiler für den Kader beschrieben hatte, sobald seine Fitnessprobleme überwunden sind.
Ob dieses Vertrauen in dieser Saison unter Vincent Kompany in regelmäßigen Einsätzen in der ersten Mannschaft resultiert, bleibt abzuwarten, aber zumindest wird Itos Bayern-Karriere über den Sommer hinaus fortgesetzt.
Ito kam mit einem starken Ruf nach München, nachdem er in drei Bundesliga-Saisons zuverlässig für Stuttgart war und dem Verein zu einem überraschenden zweiten Platz in der Saison 2023/24 verhalf. Er hatte auch mehr als 20 Mal für Japan gespielt, bevor er zu Bayern wechselte, und brachte internationale Erfahrung in einen Kader, der bereits in der Defensive gut besetzt ist.
Seine Schwierigkeiten, regelmäßige Spielzeit zu bekommen, seit er angekommen ist, sind weit mehr auf Fitnessprobleme als auf einen Mangel an Fähigkeiten zurückzuführen, was die Trainerstaff von Bayern konsequent zu seiner Verteidigung angeführt hat.
