Bayern München verpflichtete den Rechtsverteidiger von Galatasaray für rund 30 Millionen Euro im Januar 2024, aber er hat sich nie im Allianz Stadion etabliert und verbrachte die zweite Hälfte der letzten Saison wieder leihweise beim türkischen Klub.
Galatasaray hatte die Option, diesen Wechsel für angeblich 15 Millionen Euro dauerhaft zu machen, lehnte jedoch letztendlich ab, angeblich weil die Regeln der Süper Lig, die ausländische Spieler beschränken, sie daran hinderten, ihn neben anderen Prioritätsverpflichtungen unterzubringen, und schickten Boey diesen Sommer trotz Bayerns klaren Wunsches, ihn abzugeben, zurück nach München.
"Wir waren von Anfang an und in den letzten vier Monaten sehr klar", sagte Eberl laut Bild, als er nach Boeys Situation gefragt wurde.
"Es gibt noch Möglichkeiten, also lassen Sie uns sehen, was passiert."
Die Kommentare bestätigen, dass Bayerns Bemühungen, den 25-Jährigen zusammen mit anderen Randspielern wie Bryan Zaragoza und João Palhinha abzugeben, während des gesamten Transferfensters ohne Lösung fortgesetzt wurden.
Boeys Vertrag mit Bayern läuft bis zum Sommer 2028, was dem Klub wenig Dringlichkeit verleiht, ein Angebot unter dem Wert zu akzeptieren, aber sein Mangel an Perspektive in Vincent Kompanys Mannschaft bedeutet, dass ein permanenter Abgang letztendlich die wahrscheinlichste Lösung bleibt. Er bestritt 38 Einsätze für Bayern während seiner Zeit im Klub, erzielte einmal und bereitete fünf Tore vor, und gewann während dieser Zeit die Bundesliga und den Deutschen Supercup, ist jedoch hinter anderen Optionen auf der Rechtsverteidigerposition zurückgefallen.
Bayern wird geglaubt, auf einer Bewertung in der Region von 15 Millionen Euro zu bestehen, und ist nicht bereit, einen erheblichen Verlust auf ihre ursprüngliche Investition zu akzeptieren, trotz der Schwierigkeiten des Spielers, in München Eindruck zu hinterlassen.
Eberls Kommentare kamen im Rahmen einer breiteren Runde von Bemerkungen zu Bayerns Randspielern, wobei der Sportdirektor zuvor erklärt hatte, dass der Klub auch offen für einen Abgang von Zaragoza und Palhinha bleibt, sollte sich ein passendes Angebot ergeben.
Da das europäische Transferfenster in den meisten großen Märkten nun geschlossen ist, müsste ein Abgang von Boey entweder auf einen Markt warten, der anderswo noch geöffnet ist, oder erneut in Betracht gezogen werden, wenn der Handel im Januar wieder aufgenommen wird, was den Franzosen für mindestens die erste Hälfte der Saison in der Schwebe lässt, unabhängig von Bayerns erklärten Absichten.
