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Bayer Leverkusen prüft drei Szenarien für die Zukunft von Victor Boniface

·Von Paul Lindisfarne
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Bayer Leverkusen prüft drei Szenarien für die Zukunft von Victor Boniface

Bayer Leverkusen/X.com

Bayer Leverkusen erwägt drei mögliche Szenarien für Stürmer Victor Boniface, die von der Beibehaltung als Kaderoption bis hin zu einem Verkauf oder einer erneuten Ausleihe reichen.

Laut Bild, bleibt Bayer Leverkusen offen für Boniface, der als impact Ersatzspieler bleiben könnte, oder für einen permanenten Verkauf oder ein neues Leihgeschäft außerhalb der BayArena, ohne dass eine feste Entscheidung getroffen wurde.

Der Klub glaubt weiterhin an das Potenzial des 25-Jährigen nach einer soliden Vorbereitung, obwohl sein jüngster Leihaufenthalt bei Werder Bremen in der letzten Saison nicht überzeugen konnte, belastet von anhaltenden Knieproblemen, die seine Karriere seit zwei vorherigen Kreuzbandrissen plagen.

Boniface, der bis 2028 bei Leverkusen unter Vertrag steht, kam 2023 von Union Saint-Gilloise zu dem Klub, nachdem er in Belgien auf sich aufmerksam gemacht hatte, wo er 17 Tore in 51 Einsätzen erzielte, nachdem er von Bodø/Glimt in Norwegen gewechselt war.

Er war Teil von Leverkusens historischer Saison 2023-24, trug zum Ligatitel, zum Pokalsieg und zum Erfolg im Supercup bei, aber seine Zeit in Deutschland wurde seitdem wiederholt durch Verletzungen beeinträchtigt, was ihn auf sporadische Einsätze beschränkte, trotz einzelner Glanzstücke, die ihn ursprünglich zu einem der aufregendsten jungen Stürmer der Bundesliga machten.

Werders Entscheidung, seine Leihe nicht permanent zu machen, spiegelte anhaltende Bedenken hinsichtlich seiner Fitness wider, nicht jedoch seines Talents, und Leverkusens Bereitschaft, alle drei Szenarien in Betracht zu ziehen, unterstreicht die Unsicherheit, die weiterhin seine unmittelbare Zukunft umgibt, wobei eine Lösung vor dem Schließen des Transferfensters am 1. September erwartet wird.

Bonifaces Aufenthalt bei Werder wurde zunächst als kluger Geschäftszug für den Bremer Klub angesehen, der keine Leihgebühr zahlte und nur etwa die Hälfte seines jährlichen Gehalts von rund 3 Millionen Euro übernahm.

Stattdessen bedeuteten anhaltende Fitnessprobleme, dass er nur sporadisch zum Einsatz kam, bevor Bremen letztendlich gegen eine permanente Verpflichtung entschied, was Leverkusen dazu veranlasste, ihre Optionen für einen Spieler, den sie allein aufgrund seines Potenzials weiterhin hoch einschätzen, neu zu bewerten.

Sportdirektor Simon Rolfes hat zuvor die wettbewerbsfähige Kadersituation im Angriff an der BayArena als einen Faktor für einen möglichen Abgang anerkannt, unabhängig davon, welches der drei Szenarien der Klub letztendlich verfolgt.